(1)async=src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js">
Posts mit dem Label Anbetung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Anbetung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 28. Juli 2013

Mein Leben war sch...e (shit)

Es war nicht immer einfach in meinem Leben. Ich will es nicht weiter beschreiben, das kann man an anderer Stelle nachlesen. Heute stell ich häufig fest, es war Mist und ich bin mir sicher, dass ich für vieles unschuldig herein geraten bin.

Aber was macht Gott mit Mist? Ich verharre nicht darauf, dass es so bleibt. Der Bauer verwendet Kuhdung, um seine Felder zu beackern und zu düngen. Und anschließend wächst etwas neues aus der Sch...(shit).

Und so macht Gott es auch, er lässt irgendwann etwas Neues aufblühen. Aus altem Schlamm und Mist kann z. B. ein neuer Wald wachsen oder einfach nur schöne Tulpen als Sinnbild für neue Gaben, Kräfte und Erfolge.... es braucht nur noch Wasser und Sonne- Heiliger Geist und Gott.


Wie auch immer, es gibt Hoffnung und nicht genügend Gründe, den Kopf in den Sand zu stecken.

In mir verfestigt sich die Zusage Gottes, der sagt: "Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein".





Das ist der Gott, der aus Wertlosem neues erschafft. 


Viele Grüße

Donnerstag, 30. Mai 2013

Autopilot



Die Bibel: Autopilot für eine aus den Angeln geratene Welt!

Psalm 93,5: Dein Wort ist wahrhaftig und gewiss; Heiligkeit ist die Zierde deines Hauses, HERR, für alle Zeit.

Samstag, 11. Mai 2013

Standpunkte und "Islamophobie" - Wieviel Toleranz ist gesund?

Grundsätzlich habe ich ein Problem damit, dass es in Deutschland so viel Toleranz und Freiheit für den Islam gibt. Fachleute würden mich mit Sicherheit für "islamophob" einschätzen. Für eine persönliche Einstellung (islamophob) wurde sogar eine Krankheit erfunden! Aber ist es richtig, dass unter dem Deckmantel der Toleranz so viel geschehen darf?

Toleranz ist so ein Unwort, finde ich. In diesem Land wird alles toleriert! In der U Bahn die  Füße auf die Sitzbank legen wird selten bestraft, Handies (cell phone), die in der  Öffentlichkeit klingeln, bei rot über die Ampel gehen, wer etwas engstirnig ist, hat viele Möglichkeiten sich aufzuregen.

Der Islam darf soweit seine Religion ausüben und sich ausbreiten. Laut Grundgesetz gibt es sogar ein Recht dazu. Aber, wenn Kirchen in Moscheen umgewandelt werden, der Muezzin rufen darf und Kirchenglocken evtl nur noch als störend empfunden werden, es gibt bereits islamischen Schulunterricht...ich bin einfach nicht offen dafür.

Wir gehören zum christlichen Abendland. Früher ging jeder in die Kirche und es gab da auch keine Diskussion. Heute ist alles gleich gültig. Eben gleichgültig. Jeder darf alles glauben, nur nicht so laut drüber reden. Und wenn ich islamisch wäre, bekäme ich vermutlich noch Aufmerksamkeit.

Ich halte diese Toleranz für Verleumdung der eigenen Geschichte und Herkunft und eben zukünftig auch der Verlust der christlichen Werte, die bislang noch im Grundgesetz verankert sind. Mir scheint, als würde uns die Toleranz zu Fremden im eigenen Land machen. Was bleibt denn übrig, wenn ich keine Standpunkte mehr habe und alles aufgebe, was noch vor 50 Jahren richtig war? Wenn ich mich soweit verbiege, dass ich meine eigenen Schätze mit Füssen trete? Was für ein Land wollen wir werden, wenn alles an Überzeugungen, Werten, evtl Sprachen und Tradition nur noch kalter Kaffee von gestern ist? Würde man einen Deutschen noch ernst nehmen, der alles über Board schmeißt, weil er unbedingt freundlich und tolerant sein will?

Ich bin ja Stadtmensch gewesen und lebte eine ganze Zeit lang auch am Stadtrand. Dort gibt es ein Betonburgenviertel, in denen es viele Ausländer gab. Mein Bus von der S-Bahnstation Elbgaustraße bis zu mir nach Hause führte durch Hamburg-Lurup und den Osdorfer Born. Die Ausländer im Bus redeten viel miteinander, aber ich verstand kein Wort, weil sie sich in ihrer Sprache unterhielten. Ich fühlte mich häufig wie ein Fremder in der eigenen Stadt.

Meine Toleranz ist da eher eng geschnitten. Ich zähle mich nicht zu den Rassisten und Skinheads, aber ich bin Deutscher. Das ist weder patriotisch noch engstirnig oder sonstirgendetwas. Ich will laut sagen, dass Ausländer oder meinetwegen ausländisch sprechende Bundesbürger auch deutsch sprechen sollen. Ich will mich wieder in meinem eigenen Land mehr zuhause fühlen. Ich möchte auch gerne Döner bestellen und nicht gefragt werden :"Mit Alles?" Das heißt: "Mit Allem"?! ;-)

Nun zu meinen Standpunkten:

Ich habe den Standpunkt, dass allein der christliche Glaube zu Gott führt. Interessantes zwischen Christentum und Islam habe ich hier gelesen: http://derprophet.info/inhalt/christen-im-koran-htm/

Jesus sagte: "Ich bin die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich!"

Ich habe den Standpunkt, dass wir mit der Toleranz so enden, dass wir in 20 Jahren vielleicht sogar islamisch regiert werden. Dann ist es vorbei mit der Gleichstellung für Frauen. Dann gilt vielleicht die Scharia und wir dürfen unsere geschiedene Ehefrau töten oder so.

Ich habe den Standpunkt, wenn es für alles mögliche Gleichstellungen gibt und es für alles Mögliche Inklusion gibt, dann stellt Christen unter Artenschutz und gebt ihnen Gleichstellungsbeauftragte, damit ihre Stimme in Rest Deutschland auch noch gehört wird und mal offen und beschützt missionieren dürfen.

Ich habe den Standpunkt, dass bei all dem Toleranzwahn mindestens der islamische Religionsunterricht abgeschafft wird. In was für einem Land  leben wir, wenn unseren Kindern nicht mehr christliche Grundwerte beigebracht werden, sondern islamische Grundwerte, wo es eben nicht so viele edle Ideale gibt, wie im Christentum? Der Koran sagt deutlich, dass Christen verfolgt werden sollen, wie geht das in einem Land, in dem Mord und Totschlag verboten sind?

Ich habe den Standpunkt, dass keine weiteren Moscheen gebaut werden sollen und der Muezzin nicht zum Gebet lautstark aufrufen soll. Wenn im Nahen Osten Christen verfolgt und gedemütigt werden, dürfen Muslime hier nicht Moscheen bauen.

...

Aber....meine Stimme verhallt wie Schall und Rauch in den unendlichen Weiten des Internets. Vielleicht interessiert es Al Jazeera.

Viele Grüße und Salem Aleikum!

Spechti

Kommentare sind wie immer erwünscht.

Sonntag, 31. März 2013

Ein Toter wird wieder lebendig! Eine Osterandacht

Es ist erstaunlich, aber es ist wirklich passiert: Einer wurde grausam ermordet und verließ nach drei Tagen wieder sein Grab -lebend! Würde ich das erleben, ich würde meinen Sinnen nicht trauen. Es widerspricht allen Erfahrungen und den Gesetzen der Natur. Was entgültig tot ist, wird erfahrungsgemäß nicht wieder lebendig.

So ging es auch den Frauen, die am dritten Tag nach der Kreuzigung Jesu mit Öl am Grab vorbeischauten und den Leichnam Jesu nicht mal wieder fanden. Er war weg! War es eine Grabschändung? Hatten Außerirdische eine Leiche gestohlen? Diese Ratlosigkeit findet sich auch im Evangelium von Lukas 24,1-4 wieder:
"Früh am Sonntagmorgen gingen die Frauen zum Grab und brachten die Öle mit, die sie vorbereitet hatten. Sie sahen, dass der Stein, der den Eingang verschlossen hatte, weggerollt war. So gingen sie in die Grabhöhle hinein, konnten aber den Leichnam von Jesus, dem Herrn, nicht finden. Sie waren ratlos und überlegten, was geschehen sein konnte." (Neues Leben Übersetzung, danke an bibleserver.com)

Für mich wäre es ein Horror, wenn ein frisch beerdigter Mensch am nächsten Tag nicht mehr da anzutreffen ist, wo ich ihn vermuten würde.-Tot im Sarg.
 
Nach dem biblischen Text folgt so gleich das Nächste ungewöhnliche -Lukas 24, 4-7: "Plötzlich standen zwei Männer in strahlenden Gewändern neben ihnen. Die Frauen erschraken und verneigten sich vor ihnen. Da fragten die Männer: »Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier! Er ist auferstanden! Erinnert ihr euch nicht, wie er euch in Galiläa sagte, dass der Menschensohn in die Hände sündiger Menschen übergeben und gekreuzigt werden muss und dass er am dritten Tag wieder auferstehen wird?« (Tageslosung für heute, 31.3.2013)
 
Wahrscheinlich waren es Engel, die erstmal kurz und bündig die Situation geklärt haben und ohne Umwege mitgeteilt haben, was passiert ist. Die Engel erzählen den Frauen, eine Leiche ist wieder lebendig geworden und man sucht die Lebenden nicht bei den Toten und überhaupt müsste ja jeder wissen, dass er am dritten Tage wieder auferstehen wird. Ist doch klarer Fall! 

Ich finde die Geschichte in diesem Kapitel vom Hergang erstaunlich. Sie drückt in sieben Versen kurz und bündig aus, was passiert ist und in einer Weise, die so selbstverständlich erscheint. Für mich eine der zentralen Bibelstellen der Christenheit. Das ist das unerklärliche Phänomen, Jesus ist auferstanden!
 
31.3.2013
"dpa. In Kiel wurde heute das offene Grab eines Toten entdeckt, dessen Leichnam jetzt verschwunden ist. Spuren schließen ein Verbrechen aus. Zeugen berichten von Männern in gleißend strahlenden Gewändern, die näheres über den Verbleib der Leiche bezeugen konnten. Diese Männer werden dringend gesucht. Die Zeugen stehen unter Schock und sind in psychologischer Behandlung. Das Bundeskriminalamt ermittelt wegen Grabesflucht und setzt alle Mittel der Forensik ein."

Ja, so krass wäre das. Das sind ganz schöne Klippen, an was wir Christen glauben.
 
Das große Wundern geht aber noch weiter:" Da erinnerten sie sich, dass er das gesagt hatte. Sie liefen schnell zurück, um den elf Jüngern - und allen anderen - zu berichten, was geschehen war. Die Frauen, die zum Grab gegangen waren, waren Maria Magdalena, Johanna und Maria, die Mutter von Jakobus und mehrere andere. Sie erzählten den Aposteln, was geschehen war, doch für diese klang die Geschichte völlig unsinnig, deshalb glaubten sie ihnen nicht. Nur Petrus lief trotzdem zum Grab, um nachzusehen. Dort angekommen, beugte er sich vor, um einen Blick hineinzuwerfen, und sah die losen Leinentücher; dann ging er weg und fragte sich verwundert, was geschehen war."
 
Jesu Tod und Auferstehung ist nur im großen Zusammenhang gut zu verstehen:

-Der erste Mensch Adam sündigte und so waren alle Menschen nach ihm von Gott getrennt und litten unter einer "Erbsünde" (Römer 5,12 fff).
-Wie an anderer Stelle erwähnt, muss für Sünde Blut vergossen werden. Darum trieben die Juden im Alten Testament einen "Sündenbock" in die Wüste, den sie mit all ihrer Schuld beluden. (Bibeltext siehe Jahreslosung 2013 in diesem Blog)
-Als Gott seinen einzigen Sohn sandte und ihn töten ließ, war der Weg zu Gott wieder frei. Denn Jesus, Gottes Sohn, ließ sich für die Sünden der Menschen kreuzigen. Er nahm die Schuld auf sich!
-Jesus ist wieder auferstanden, damit Gott durch seinen Sohn zeigen konnte, wie mächtig er ist und Tote wieder lebendig machen kann. Dadurch hat Gott gegen den Teufel und die Sünde gesiegt. Jesus starb keines natürlichen Todes, sondern fuhr gen Himmel.

Die Sünde kam durch einen einzigen Menschen in die Welt - Adam. Als Folge davon kam der Tod, und der Tod ergriff alle, weil alle sündigten. Ja, die Menschen sündigten schon, bevor ihnen das Gesetz gegeben wurde. Aber solange es kein Gesetz gibt, wird dies nicht als Schuld angerechnet. Und doch herrschte der Tod über alle Menschen von Adam bis Mose - auch wenn sie kein ausdrückliches Verbot Gottes missachteten, wie Adam es tat, der auf Christus hinweist, der noch kommen sollte! Und was für ein Unterschied zwischen der Sünde und Gottes überwältigendem Geschenk der Vergebung. Denn wenn der eine Mensch, Adam, durch seine Sünde vielen den Tod brachte, um wie viel größer ist dann das Geschenk Gottes, seine Vergebung, das der andere Mensch, Jesus Christus, so vielen brachte. Und dieses Geschenk Gottes hat völlig andere Folgen als die Sünde jenes einen: Denn während die Sünde des einen zur tödlichen Verdammnis führte, werden viele trotz ihrer Sünden von Gott unverdient gerecht gesprochen. Durch die Sünde des einen Menschen gerieten wir unter die Herrschaft des Todes, doch durch den anderen Menschen, Jesus Christus, werden alle, die Gottes Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit annehmen, über Sünde und Tod siegen und leben! Ja, die Sünde Adams brachte Verdammnis über alle Menschen, aber die Tat von Christus, sein erlösendes Handeln, macht alle Menschen in Gottes Augen gerecht und schenkt ihnen Leben. Weil ein Mensch Gott ungehorsam war, wurden viele Menschen zu Sündern. Doch weil ein anderer Mensch Gott gehorchte, werden viele Menschen in Gottes Augen gerechtfertigt. Das Gesetz aber wurde gegeben, damit alle Menschen erkennen konnten, wie sündig sie waren. Doch als das Ausmaß der Sünde unter den Menschen immer größer wurde, ist Gottes wunderbare Gnade noch grenzenloser geworden. So wie die Sünde also über alle Menschen herrschte und ihnen den Tod brachte, so herrscht jetzt Gottes wunderbare Gnade. Durch sie werden wir vor Gott gerecht gesprochen und gewinnen durch Jesus Christus, unseren Herrn, das ewige Leben. 
 
Soweit der Blog von Paulus an die Römer 5,12-21 (Neues Leben Übersetzung). Er hat es einfach so treffend gesagt. ;-)

Wir leben in der Zeit nach der Auferstehung und ich freue mich sehr über so viel Gnade und Vergebung. Sie ist nur von Jesus zu bekommen, weil er die Menschen liebt, wie kein anderer. Er liebt die Menschen, wenn sie ihre Sünden vor ihm bekennen und freut sich darüber. Dies gibt es alles gratis und ohne Gegenleistungen von mir. In dem Zusammenhang hat der schmerzhafte Tod und die rätselhafte Auferstehung einen Sinn!

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Bibelauslegung Jahreslosung 2013

Es ist schon sehr spät für eine Andacht für die Jahreslosung, aber lieber spät als nie!

Die Jahreslosung 2013 aus Herrenhuth lautet aus Hebräer 13,14 "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir" (Luther-Übersetzung).

Beim Hebräerbrief kennt man den Autoren nicht genau, könnte aber Paulus zugeschrieben werden.

Das Kapitel 13 des Hebräerbriefes ist der Schluss. Hier äußerte der Autor noch einmal die wichtigsten Gedanken und besteht aus Ermahnungen und Anweisungen. - Als ob jemand mit erhobenem Zeigefinger auf die Gläubigen einreden würde. Und auch nur das Wichtigste in Kürze, denn die Gedanken haben zueinander gar keinen rechten Zusammenhang.

Ich habe mal den Text von bibleserver.com, die Neues Leben Übersetzung, hier rein kopiert:

Liebt einander mit aufrichtiger Liebe1.
2 Vergesst nicht, Fremden Gastfreundschaft zu erweisen, denn auf diese Weise haben einige Engel beherbergt, ohne es zu merken!
3 Denkt an diejenigen, die im Gefängnis sind. Fühlt mit ihnen, als wärt ihr selbst dort. Teilt das Leid derer, die misshandelt werden, als würdet ihr ihren Schmerz am eigenen Körper spüren.
4 Haltet die Ehe in Ehren und bleibt einander treu! Gott wird Menschen, die unzüchtig leben und die Ehe brechen, ganz sicher richten.
5 Hängt euer Herz nicht ans Geld und begnügt euch mit dem, was ihr habt. Denn Gott hat gesagt: »Ich werde dich nie verlassen und dich nicht im Stich lassen.«2
6 Deshalb können wir zuversichtlich sagen: »Der Herr steht zu mir, deshalb fürchte ich mich nicht.Was können mir Menschen anhaben?«3
7 Erinnert euch an eure Lehrer, die euch zuerst das Wort Gottes verkündeten. Denkt an all das Gute, das aus ihrem Leben hervorgegangen ist, und vertraut auf den Herrn, wie sie es taten!
8 Jesus Christus ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe.
9 Lasst euch daher nicht von seltsamen, neuen Lehren verwirren. Durch die Gnade Gottes werdet ihr innerlich stark und nicht durch Bestimmungen über Speisen, die keinem helfen, der sich danach richtet.
10 Wir haben einen Altar, von dem die Priester des irdischen Heiligtums nicht essen dürfen.
11 Früher brachte der Hohe Priester das Blut von Tieren als Opfer für die Sünde in das Heiligtum, doch die Leiber der geopferten Tiere selbst wurden außerhalb des Lagers verbrannt.
12 So litt und starb auch Jesus außerhalb der Stadttore, um sein Volk durch sein vergossenes Blut zu heiligen.
13 Lasst uns deshalb zu ihm hinausgehen, vor das Lager, und die Schande tragen, die er auf sich nahm.
14 Denn diese Welt ist nicht unsere Heimat; wir erwarten unsere zukünftige Stadt erst im Himmel.
15 Durch Jesus wollen wir Gott zu jeder Zeit danken, indem wir ihn loben und uns zu seinem Namen bekennen!
16 Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit den anderen zu teilen, denn über solche Opfer freut sich Gott.
17 Gehorcht den Leitern eurer Gemeinde und tut, was sie sagen. Es ist ihre Aufgabe, über eure Seelen zu wachen, und sie wissen, dass sie Gott Rechenschaft geben müssen. Achtet darauf, dass sie dies mit Freude und ohne Sorgen tun können, denn das wäre sonst für euch sicher nicht gut.
18 Betet für uns! Unser Gewissen ist zwar rein, aber wir möchten ein einwandfreies Leben führen.
19 Gerade jetzt brauche ich eure Gebete besonders, damit ich bald zu euch zurückkehren kann.
20 Ich wünsche euch, dass der Gott des Friedens, der unseren Herrn Jesus, den großen Hirten der Schafe, durch das Blut des ewigen Bundes von den Toten zurückgebracht hat,
21 euch mit allem versorgt, was ihr braucht, um seinen Willen zu tun. Ich wünsche mir, dass er durch die Kraft von Jesus Christus all das in uns wachsen lässt, was ihm Freude macht. Ihm gehört die Ehre für immer und ewig! Amen.
22 Ich bitte euch sehr, liebe Freunde4, genau auf das zu hören, was ich euch in diesem kurzen Brief mitgeteilt habe.
23 Ihr sollt wissen, dass unser Bruder Timotheus aus dem Gefängnis frei ist. Wenn er bald hierher kommt, werde ich ihn mitbringen, wenn ich euch besuche!
24 Grüßt alle Leiter eurer Gemeinden von mir und alle anderen, die zu Gott gehören5. Die Freunde aus Italien lassen euch grüßen.
25 Ich wünsche euch allen Gottes Gnade!
Neues Leben. Die Bibel © 2002 und 2006 SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag GmbH


Der Autor des Hebräerbriefes findet hier eine Analogie von den Opfertieren, deren Blut in den Tempel kam und die Tiere vor der Stadt verbrannt wurden, dazu findet er eine Symbolik zu Christus, der am Kreuz vor der Stadt auf Golgatha sich hingab und sein Blut heiligt das Volk Gottes (bis heute) und führt weiter aus, nach draußen vor die Stadt zu gehen und Jesu Schande tragen bis hin zu dem Satz "wir sind nicht von dieser Welt", sondern gehören in den Himmel. Das ist wie eine Schlussfolgerung zu den beiden anderen Versen. 

Jesus litt durch seine außergewöhnlichen Lehren an der Verfolgung der Pharisäer, die ihm letztlich den Tod brachten. Dies ist das kleinere Übel, denn Jesus starb aus lauter Liebe für uns Menschen und gab sich am Kreuz hin. 

Exkurs: Dazu ein kleines Beispiel, was ich gestern im Gottesdienst gehört habe und mich sehr beeindruckt hat:

Jemand wollte Minister werden und stellte sich beim König vor. Dem König missfiel sein christlicher Glaube und er sagte: "Warum musste Jesus denn sterben, hätte er nicht einen seiner Boten schicken können, er ist doch so allmächtig!" Der werdende Minister hatte nun 24 h Zeit, die Frage zu beantworten. Da beauftragte er einen Schnitzer, der eine Puppe anfertigen sollte, die genau so aussah wie die Tochter des Königs. Am nächsten Tag lud der Minister den König auf eine Bootstour ein und an vereinbarter Stelle war der Schnitzer mit der Puppe. Er schmiss die Puppe ins Wasser, worauf der König dachte, seine Tochter wäre am Ertrinken. Der König sprang sofort ins Wasser und rettete die Puppe. Dann fragte der Minister, wieso er ins Wasser gesprungen ist, er hätte ja seine Diener rufen können. Der König antwortete: "Aus Liebe zu meiner Tochter bin ich ins Wasser gesprungen, da konnte ich nicht lange meinen Diener rufen. Ich musste ihr selber helfen" Ja, und so ist es mit Gott, der seinen eigenen Sohn gab, aus lauter Liebe zu den Menschen und er musste selber helfen und eingreifen. Johannes 3,16 :-) 

Jesu Tod ist die Schmach, von der der Hebräerbrief-Schreiber berichtet. Und der Schreiber fordert uns auf die Leiden, die wir durch Repressalien durch unsere Jesusjüngerschaft erleiden, genau so bereit sind zu leiden, "denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. / wir erwarten unsere zukünftige Stadt erst im Himmel". 

Sehr verdeckt leiden Christen in Asien oder dem Orient heute Verfolgung. In den Mainstream-Medien kommt es gar nicht vor, weil es vielleicht genau so eine Randerscheinung ist wie eine Hungersnot, von der alle wissen, aber weiter nicht drüber reden. Und in der westlichen Welt gelten fundamentale Christen als Außenseiter, weil sie ein "überkommenes" Weltbild pflegen und zu den "Ewig Gestrigen" zählen mit "antiquierter Weltanschauung". Eine eher subtile Art der Verfolgung, wenn Christen durch ihre Andersartigkeit ausgegrenzt werden. Wer in diesem Klima offen seine Meinung sagt, wird ausgelacht, beschimpft und bekommt Häme.

Was Christen ausmacht, schreibt der Autor in den Versen 1-9 dieses Kapitels. Das sind  harte Brocken, die aber in Teilen den 10 Geboten ensprechen. Und zwar gleich das Wichtigste zuerst: Liebt einander mit aufrichtiger Liebe, dazu gehört Gastfreundschaft, dazu gehört das "Mit-Leiden" mit den Gefangenen und als Wichtigstes: Treue in der Ehe. Weiterhin nennt er das unbedingte Gottvertrauen, was lebenswichtig ist für Christen, und der Schreiber schwört förmlich seine Leser ein Christus war gestern, heute, und in Ewigkeit der Selbe, es gibt niemand anderen auf den mehr Verlass ist. Dabei spricht er auch das erste Gebot an: "Du sollst Gott von ganzem Herzen lieben..." , wenn er sagt, wir sollen uns nicht an neue Lehren hängen. Die Gnade Gottes bewahrt uns davor, Schaden zu nehmen, während andere (jüdische) Gesetze einhalten müssen. Das gilt besonders heute für manch einen Aberglauben wie "kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort". Wenn wir das alles tun, was der Schreiber des Hebräerbriefes schreibt, sind wir in der heutigen Zeit wie karierte Zebras in der Einkaufszone. - ich will nicht bezweifeln, dass es unter Nicht-Christen auch solche gibt, die ähnlich handeln würden. Abgesehen davon,  schreibt der Autor nicht "kein Sex vor der Ehe" und "für Priester bitte Zölibat". Das wären für mich Themen, die nur am Rande eine (untergeordnete) Rolle spielen. Der Autor hat nur das Allerwichtigste, ein Handwerkzeug für den Glauben mitgegeben. Das sind Parameter, mit denen man sich in der Welt zurechtfinden kann und die auch eine gewisse Ordnung verschreiben. 

Also, karierte Zebras in der Einkaufszone- wenn ich mich so verhalte wie der Hebräerbriefschreiber das sagt, dann bin ich heute auffällig und kann mich auf den Himmel freuen, denn da ist meine Heimat. Von dort komme ich, dahin gehe ich wieder zurück. Eben, weil wir nur Gäste auf Erden sind.  Denn der Schreiber wusste offenbar, was es heißt, ein kariertes Zebra in der Einkaufszone zu sein: Man erleidet "Schmach" und um Christi Willen sollen wir es ertragen, weil er schon die Schande der Menschheit am Kreuz auf sich genommen hat. Aus diesem Blickwinkel betrachtet tragen wir Christen einen Teil der Schmach Jesu am Kreuz auf unserem Rücken. "Ein jeder nehme sein Kreuz auf sich und hat sein Päckchen zu tragen".

Sonntag, 2. Dezember 2012

C-Orgelprüfung Neuster Stand

Eigentlich will ich es gar nicht so recht zugeben, aber ich musste den C-Kursus abbrechen, denn meine Leistungen waren nicht so gut und es haperte im Praktischen an allen "Ecken und Kanten". Es bestand keine Aussicht darauf, die Prüfung zu bestehen und so habe ich den Kurs vorzeitig abgebrochen im April. Etwa kurz vor Ostern.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich werde versuchen, den Kurs noch einmal zu absolvieren. Doch wann ist die Frage, denn im Augenblick bin ich mit meinem Praktikum beim Malermeister beschäftigt und komme kaum dazu, überhaupt zu Hause zu sein. Der Tag beginnt für mich um 4.30 Uhr und bin abends erst gegen 18.00 Uhr zuhause. Für den C-Kurs brauche ich viel Zeit und Ausdauer und vor Allem muss ich mich selber hinsetzen und lernen. Das fällt mir noch schwer.

Es steht auch noch die nächst kleinere Prüfung aus, die D-Prüfung, die werde ich zuerst mal "richtig" in Angriff nehmen, denn damit bin ich auch schon lange beschäftigt.

l Gut l

Ich werd sehen, was ich mach.

Bis dann,
Spechti

Freitag, 12. Oktober 2012

Was Torten und Sünden gemeinsam haben

Wer wieder ein oder mehrere Stück Torten zu viel gegessen hat, spricht bei uns häufig davon, "ich habe gesündigt". Torten und Sünden haben aber nichts gemeinsam. Im deutschen Sprachgebrauch haben lediglich viele Kalorien die Eigenschaft, ein schlechtes Gewissen für den eigenen Körper auszulösen. ;-)

Tortensünden können leicht vergeben werden, man muss einfach nur wieder abnehmen!
Schwieriger wird es, wenn ich jemanden etwas getan habe oder mir etwas angetan wurde.

Hilft es, drei mal den Rosenkranz zu drehen? Ich denke nicht. Gute Taten und Bußhandlungen (Selbstkasteiungen oder in die Kirche gehen als Erlösung von den Sünden) können auch keine Sünde überdecken, weil sie nicht den Kern der Sünde angehen. Ich würde meine Sünden auch nicht mit Geld bezahlen. Ein Irrtum, von dem ich immer wieder höre. Für mich sind Sünden unbezahlbar. Aber einer muss ja dafür aufkommen...

Für mich hat Christus die Sünden bezahlt, weil er für mich ans Kreuz gegangen ist. Und meine Anklage gegen andere richte ich ans Kreuz, weil Jesus mein Sündenbock ist. (Christus ist gemeint, wenn in der Bibel von dem Lamm die Rede ist). Der Sündenbock wurde im Alten Testament geschlachtet, um für die Sünden des Volkes zu sterben. Heute nimmt Jesus die Schuld anderer auf sich- Jesus musste sterben, damit ich leben kann. Jesus erniedrigte sich selbst zum unschuldigen Opferlamm und ist der König der Christen. Der Glaube an Christus ist darum befreiend-im Gegensatz zu vielen anderen Behauptungen.

Wer mit dem eigenen Leben die Sünden anderer bezahlt, muss ein liebender Vater für uns alle sein.

Doch Vergebung braucht Zeit und vielleicht Heilung. Ich habe gelernt, ein Christ darf keine negativen Gefühle zeigen. Wut, Zorn, Angst, sich ärgern und Schmerzen sollen möglichst unterdrückt werden, weil sich Gotteskinder immer lieb haben. Es solle alles mit den Mantel der Liebe und der Vergebung überdeckt werden.

-Eine völlig falsche Vorstellung! Emotionen sind schließlich rein menschliche Regungen, die "raus" müssen und nicht verborgen werden dürfen . Wir können nicht auf der einen Seite ständiges Glück empfinden und "negative" Emotionen einfach unterdrücken. Dies nur als kleiner Exkurs.

Zum Bibeltext, Matthäus 18,21fff

Uneingeschränkte Bereitschaft, dem Bruder zu vergeben

21 Da wandte sich Petrus an Jesus und fragte: »Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er immer wieder gegen mich sündigt? Siebenmal?« –
22 »Nein«, gab Jesus ihm zur Antwort, »nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal10!«

Das Gleichnis vom Schuldner, der Barmherzigkeit erfährt, aber selbst nicht gewährt

23 »Darum ´hört dieses Gleichnis`: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der mit den Dienern, die seine Güter verwalteten,11 abrechnen wollte.
24 Gleich zu Beginn brachte man einen vor ihn, der ihm zehntausend Talente12 schuldete.
25 Und weil er nicht zahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und seinem ganzen Besitz zu verkaufen und mit dem Erlös die Schuld zu begleichen.
26 Der Mann13 warf sich vor ihm nieder und bat auf den Knien: ›Hab14 Geduld mit mir! Ich will dir alles zurückzahlen.‹
27 Da hatte der Herr Mitleid mit seinem Diener; er ließ ihn frei, und auch die Schuld15 erließ er ihm.
28 Doch kaum war der Mann zur Tür hinaus, da traf er einen anderen Diener16, der ihm hundert Denare17 schuldete. Er packte ihn ´an der Kehle`, würgte ihn und sagte: ›Bezahle, was du mir schuldig bist!‹
29 Da warf sich der Mann18 vor ihm nieder und flehte ihn an: ›Hab Geduld mit mir! Ich will es dir zurückzahlen‹.
30 Er aber wollte nicht darauf eingehen, sondern ließ ihn auf der Stelle ins Gefängnis werfen, ´wo er so lange bleiben sollte,` bis er ihm die Schuld zurückgezahlt hätte.
31 Als das die anderen Diener19 sahen, waren sie entsetzt. Sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles.
32 Da ließ sein Herr ihn kommen und sagte zu ihm: ›Du böser Mensch20! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich angefleht hast.
33 Hättest du da mit jenem anderen Diener21 nicht auch Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?‹
34 Und voller Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er ihm alles zurückgezahlt hätte, was er ihm schuldig war.
35 So wird auch mein Vater im Himmel jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von Herzen vergibt.«
(von Bibleserver.com, Neue Genfer Übersetzung)

Unsere eigene, große Schuld ist am Kreuz vergeben worden. Wenn wir dann anfangen unsere Mitmenschen für ihre Verfehlungen anzuklagen, geben wir uns nicht großzügig. Wir tun uns nichts gutes damit, unseren Mitmenschen die Schuld hinterher zu tragen. Denn die dauernde Anklage lässt in uns die Wurzel der Bitterkeit wachsen. Und wenn wir nicht aufhören, die Wurzel der Bitterkeit mit Wut und Ärgern zu düngen, wird sie immer größer und durchdringt unser ganzes Wesen (Eph. 4,31, Hebräer 12,15). Nicht ohne Grund sagte Jesus, es würde nicht reichen, "nur" 7 x zu vergeben, sondern 7x70 mal. Das steht einfach nur für eine große Zahl. Sicher, hier ist auch ein bisschen biblische Zahlensymbolik im Spiel, die 7 als Zahl der Vollkommenheit im Quadrat mal 10. Es heißt für mich: Unendlich oft vergeben.

Die Sünde mag für Einzelne etwas Belastendes sein, ist sie aber nicht. Die zentrale Botschaft vom Kreuz lautet: "Es ist vergeben, hier ist kein Platz für ständige Schuldgefühle"

Die Sünde begreife ich als zentrale "Trennung" von Gott. Heute sehen wir das mit der Sünde eher gelassen: "Naja, ich habe halt ein Stück Torte zuviel gegessen, na und?" oder wir haben unseren Mitmenschen etwas Böses angetan -"na und?"

Vielfach reden Christen vom Leib Christi. Da ist das Haupt, der Kopf, Jesus selbst. D.h. wir sind mit Gott verwoben (schreibt auch Paulus). Was ist ein Mensch ohne Kopf? Was ist ein Mensch dann in Sünde, wenn er von Gott getrennt lebt? Richtig, viele leben heute im wahrsten Sinne des Wortes "kopflos". -Ohne Plan, ohne beständige Werteorientierung.

Das ist der Zusammenhang zwischen Gott und Sünde: Zwischen den Menschen und Gott liegt ein tiefer, unüberwindbarer Graben, der die Sünde ist. Verstehe ich den Tod Jesu aus der Warte der Gnade und Barmherzigkeit, kann ich zu Gott "kommen".

Hier ein kleines Rechenbeispiel für Interessierte:

-Schulden bei Gott-

Dem Nachbarn Äpfel gestohlen:       10 € Schulden
Nötigung im Straßenverkehr:           10 € Schulden
Nachbarn umgebracht:                    10 € Schulden
Zuviel Wechselgeld bekommen:        10 € Schulden
Jemanden bewusst gemieden:          10 € Schulden
Eine Frau verstohlen angesehen:       10 € Schulden
Lebenspartner angelogen:                10 € Schulden

Schulden Gesamt:                           70 €

Gutschrift Jesu Tod:                       140 €

Auszuzahlendes Guthaben von Jesus: 70 €


Jede Sünde wiegt gleich viel schwer, darum habe ich sogar den Mord am Nachbarn "nur" mit 10 € bewertet. Dies ist ja nur ein Beispiel und es wird sicher kein Geld vom Himmel fallen, aber, bekenne ich meine Sünden, freut sich Gott so sehr darüber, dass er mich noch beschenkt. Gott freut sich über Sündenbekenntnisse, denn dadurch kommen wir ihm wieder näher und das ist für ihn großartig. Gott sehnt sich so sehr nach dir und würde gerne mehr Kontakt zu dir haben, aber er würde sich niemals aufdrängen.


".