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Freitag, 13. August 2021

Schornsteinfeger - Rap

#obenmitspielen. Ich bin ja Schornsteinfeger. Und wie in allen anderen Gewerken machen wir uns Gedanken um unseren Nachwuchs. Wir hatten in vielen Jahren weniger Azubis. Darum hat der ZDS (Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger, Gewerkschaftlicher Fachverband e. V. ) nun ein professionellen Rap erstellen lassen. Hier geht es zum link auf YouTube


https://youtu.be/FnRfgqeyQPg



Das Schornsteinfegerhandwerk ist ein vielseitiger Beruf. Bei der täglichen Arbeit kehren wir noch Schornsteine, es fallen aber auch Abgasmessungen an Öl- und Gasheizungen, sowie an Holz-, Pellets, - und Hackschnitzelkesseln ("Feststoffmessungen") an. Daneben überprüfen wir auch die Kessel auf ihre Betriebssicherheit.Durch unsere Heizungsmessungen leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, da wir überprüfen, ob die Feuerstätten die Abgase für die Wärmeerzeugung ausreichend ausnutzen. 

Schornsteinfeger kennen sich mit den Vorschriften, die die Betriebs- und Brandsicherheit der Feuerstätten ("Heizungen") aus. Auch die Vorschriften der Energieeinsparung kennen wir

Wer sich gerade mit der Berufswahl befasst, kann sich ja mal für ein Praktikum bei einem ansässigen Schornsteinfeger in Verbindung setzen.


Tiefschwarze Grüße! 

Montag, 9. September 2019

Stammapostel-Gottesdienst Internationaler Jugendtag 2019

Erstaunlicher Weise hat die Neuapostolische Kirche International sogar das Video vom Internationalen Jugendtag online gestellt. Kann man sich auf Youtube reintun:

https://www.youtube.com/watch?v=ImGoxGIjF1E

Ich nehme mir wieder die Freiheit, es zu kommentieren.

Was für ein riesiges Ereignis! Neuapostolische Christen trafen sich dieses Jahr in Düsseldorf und sie kamen aus aller Welt. Ein Wahnsinnschor, ein fantastisch großes Orchester...wow!

Als Grundlage dienten die Bibelverse Johannes 13,34+35. "Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt." Das sind Worte Jesu, die meines Ermessens ein hohes Gewicht im Neuen Testament haben. Es ist bedauernswert, dass auch an dieser Stelle der größere Zusammenhang des Kapitels nicht erwähnt wurde.

Und ganz zu Anfang lobte der Stammapostel J.L. Schneider die Jugend für ihre Mühen um dieses Thema auf dem Jugendtag zu präsentieren. 

Das Thema auf diesem "Internationalen Jugendtag" (IJT) war "Here I am". Jesus ist für uns da und hat uns lieb. Soweit klasse. Jesus ist für uns da und diese Liebe sollen wir an unsere Mitmenschen weiter geben. Und wir sollen unseren Nächsten sagen: "Gott ist auch für dich da". Der Stammapostel fügte hinzu, wir sollen das Evangelium weiter tragen, in dem Sinne dass Jesus die Menschen liebt.

Für mich als bekennenden Christen ist er da nicht mehr ganz auf der Linie der Botschaft des Evangeliums. Natürlich liebt uns Jesus. Aber es fehlt dieser entscheidende Zusatz, der für mich sehr wichtig ist: Jesus starb am Kreuz für unsere Sünden, ist nach drei Tagen auferstanden und später gen Himmel gefahren.Und er hat uns versprochen, wieder zu kommen. Das wäre für mich und vielen bekennenden Christen der Kern des Evangeliums. Jesus gab einmal für alle Zeiten sein Fleisch und Blut, damit jeder der an ihn glaubt von seinen Sünden gerettet werden kann. Jesus ist Gott und wurde für uns hingegeben, damit wir Freiheit erlangen können. Eine größere Liebe kann niemand geben.

So wie uns auch der Sängermund singt: "Nicht die Hälfte hat man mir gesagt". 

Aber, würde das der Stammapostel erwähnen, wäre es möglich, dass er das Apostelamt der Neuapostolischen Kirche in Frage stellen würde, da klar werden würde, dass die neuapostolische Praxis der Sündenvergebung nicht biblisch ist. Die Apostel vergeben im Namen Jesu die Sünden, was ich aus den Bibeltexten nicht entnehmen kann. Jesus selbst hat einmal das Opfer gegeben, da braucht keiner mehr nachhelfen. Wer -aus meiner Sicht- den Opfertod Jesu weglässt, macht Jesus zu einem gutmütigen Kumpel, der einfach nur ganz doll lieb ist. Aber die Bibel teilt uns mit, dass Jesus noch viel mehr ist, als ein Kumpel. Jesus macht in seiner Bergpredigt, z. B. , so steile Aussagen, die sind nicht kuschelweich.

Der Stammapostel sprach weiter und sagte dabei auch, dass die Liebe unter uns ein Zeugnis für Jesu Liebe sein soll und wir auf diese Weise das Evangelium weiter tragen. Das ist soweit richtig. Aber aus meiner Sicht hat er -wie besprochen- nur die Hälfte gesagt.

Weiter, so fährt der Stammapostel fort, ist die göttliche Liebe ausgegossen in unsere Herzen. Soweit richtig. Aber er hat uns kein göttliches Leben gegeben, da wir alle keine Götter sind, so wie der Stammapostel verlauten lässt. (Minute 1.1:15) Und göttliche Liebe können wir auch nicht haben. Wir sind zwar Christen, werden aber durch unser Bekenntnis nicht zu allumfassend liebenden Menschen. Entschuldige, das geht nicht. Lesen wir den emotionalen Paulus, wie er die neue Kreatur beschreibt. Zu solchen Aussagen wie der Stammapostel lässt er sich nicht hinreißen:

2. Korinther 5 ff

"Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben, dass einer für alle gestorben ist und so alle gestorben sind.
15 Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist und auferweckt wurde.
16 Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr.
17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
18 Aber das alles ist von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.
19 Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.
20 So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!
21 Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt." Danke an bibleserver.com.
 
Wenn man die Aussage des Stammapostels richtig stellen würde, würde ich sagen: Wir haben die Liebe Gottes durch den Tod und die Auferstehung Jesu empfangen. Darum sollten wir als Christen allen Menschen die Frohe Botschaft der Sündenvergebung  von Jesus verkündigen (wir als Christen die Botschafter an Christi Statt ;-) Das wäre die Liebe, die wir an andere Menschen weiter geben können. 

Der Stammapostel sagte, wir sollen Liebe wie Gott zu unseren Mitmenschen haben. Wie genau das gehen soll, auf welche Art und Weise, lässt der Stammapostel offen. Die vollkommene Liebe Gottes können wir als unvollkommene Menschen nicht weiter geben, weil wir dazu nicht in der Lage sind. Von der vollkommenen Liebe Gottes gibt uns Paulus in seinem Hohen Lied der Liebe ein paar Hinweise  1.Korinther 13. Aus meiner Sicht beschreibt Paulus dort Anteile göttlicher Liebe, die wir Menschen nur ansatzweise weiter geben/ ausleben  können. Darum sind wir ja auf die Vergebung Jesu angewiesen...und dass wir uns untereinander die Sünden vergeben. Aber die unverdiente Liebe der Versöhnung, die wir durch Jesus am Kreuz erfahren haben, können wir nicht an andere Menschen weiter geben. Wir können aber davon erzählen. 

Ein paar Sätze weiter relativiert der Stammapostel schon wieder die "göttliche Liebe" untereinander. Wir sollen in unserer nächsten Umgebung unseren Geschwistern "helfen, sie so annehmen wie sie sind." Aber darunter verstehe ich keine göttliche Liebe. Mir scheint, die Predigt ist so aufgebaut um schlussendlich so eine humane Botschaft zu erzeugen: "Wir helfen einander und nehmen einander an". Dass es dazu so einen Internationalen Jugendtag bedurfte wundert mich geradezu, wenn es als Kernaussage nicht mehr gab. Aber es ist natürlich ein Anlauf, um ein finanzielles Gleichgewicht in den Gebietskirchen zu erreichen. (Minute 1:23:42)

Danach wiederholt sich der Stammapostel immer wieder. Und er berichtet über die Liebe Gottes... Auch im Zusammenhang mit anderen Kirchen erwähnt er neuapostolische Christen, die die Liebe Gottes weiter geben sollen. 

Dann kommt Apostel Tansahtikno

-Fortsetzung folgt-

-1:35-

Mittwoch, 20. März 2013

Mein google-Passwort knacken

Es gibt Menschen, die sind sehr daran interessiert, mein Passwort und mein google-Account zu knacken. Das habe ich nun des Öfteren gesehen. Mit dem google-Konto habe ich auch Zugriff auf meine Administratoroberfläche, um neue Posts zu schreiben.

Hier ein paar wertvolle Tipps, für alle, die meinen Account gerne knacken wollen:

-Das Passwort hat 13 Zeichen, alphanumerisch und Sonderzeichen, Groß und Kleinschreibung inbegriffen
-Das Passwort ist eine abstrakte Zahlen,- Zeichen,- und Buchstabenkombination

Wenn ich eine Fachzeitschrift richtig verstanden habe, würden moderne Passwort-Knackprogramme mehr als 130 Jahre brauchen, um das herauszubekommen. 

Man soll sich nie zu sicher sein...

Also, viel Spaß!

Sonntag, 2. Dezember 2012

C-Orgelprüfung Neuster Stand

Eigentlich will ich es gar nicht so recht zugeben, aber ich musste den C-Kursus abbrechen, denn meine Leistungen waren nicht so gut und es haperte im Praktischen an allen "Ecken und Kanten". Es bestand keine Aussicht darauf, die Prüfung zu bestehen und so habe ich den Kurs vorzeitig abgebrochen im April. Etwa kurz vor Ostern.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich werde versuchen, den Kurs noch einmal zu absolvieren. Doch wann ist die Frage, denn im Augenblick bin ich mit meinem Praktikum beim Malermeister beschäftigt und komme kaum dazu, überhaupt zu Hause zu sein. Der Tag beginnt für mich um 4.30 Uhr und bin abends erst gegen 18.00 Uhr zuhause. Für den C-Kurs brauche ich viel Zeit und Ausdauer und vor Allem muss ich mich selber hinsetzen und lernen. Das fällt mir noch schwer.

Es steht auch noch die nächst kleinere Prüfung aus, die D-Prüfung, die werde ich zuerst mal "richtig" in Angriff nehmen, denn damit bin ich auch schon lange beschäftigt.

l Gut l

Ich werd sehen, was ich mach.

Bis dann,
Spechti

Montag, 26. September 2011

Freizeit in verregneten Ferien


Wir verbrachten unseren letzten Urlaub in Dänemark, in der Nähe von Hals an der Ostsee. Hals liegt etwa 30 km von Aalborg entfernt.

Die erste Woche war stark verregnet. Wir haben es geschafft, trotz schlechtem Wetters das Beste daraus zu machen.

Wir genossen Wind und Wetter und achteten auf die kleinen Dinge.

Möwen fühlten sich durch unsere Streifzüge am Strand gestört und griffen uns fast an. Zum Glück haben sie uns nicht mit ihren Schnäbeln traktiert.

Dieser Beitrag soll aufzeigen, wie man sich bei schlechtem Wetter den Urlaub noch gut genießen kann! ;-)



...Strände betrachten mit all den Wolkenformationen...

...Schnecken und Muscheln sammeln
...sich abends vorm Feuer wärmen!






Montag, 18. Oktober 2010

Mobby, der Spielhund

Vor längerer Zeit wollte ich mal Fotos von Mobby beim Spazieren gehen machen. Ich habs nicht vergessen. Hier nun ein paar Leckerbissen:

...ist dabei Schnüffelage aufzuspüren...

...ihm wahr die Ziege nicht ganz geheuer...


Strahlender Mobby beim Spielen




...Mobby sucht einen Stock im Wasser...



..manchmal hilft nur ein kräftiger Schluck Wasser aus dem nächsten Gewässer gegen Maultrockenheit





Mobby auf Verfolgungsjagd



Mobby parfümiert sich mit den Gerüchen der Wiese ein. Wenn es so aussieht, wälzt er sich gleich auf dem Rücken




Er gibt den Stock nicht gern wieder


Donnerstag, 29. Juli 2010

Organistenfahrt nach Lüneburg

Gestern war es soweit: Ich fuhr mit einigen Kollegen aus dem Kirchenkreis nach Lüneburg, darunter auch unser Kreiskantor. Wir besichtigten die großen Orgeln in der Nicolaikirche und in der Johanniskirche.

So eine Organistenfahrt ist so etwas wie feinste Tiramisu nach dem Mittagessen. Das macht so viel Spaß mit mehreren Leuten die Orgeln zu sehen und auszuprobieren. Man kann dabei neues kennen lernen und kann sich austauschen, bzw. fachsimpeln und das Ausprobieren der Orgeln ist für einen orgelinfizierten oft der Höhepunkt.

In der Nikolaikirche trafen wir eine Orgel aus der Zeitepoche der Romantik (1800-1950), welche von Furtwängler und Hammer erbaut wurde. Die dreimanualige Orgel entstand in ihren wesentlichen Teilen 1899 und besteht aus einer pneumatischen Traktur. Zum Spielen muss ich mich erst darauf eingewöhnen, denn ich bin das Traktieren nur auf einer Mechanischen Traktur gewohnt. Es gab verschiede Koppel, die mir erst mal bekannt waren. Daneben gab es einen Melodiekoppel, d.h. einen Oktavkoppel der obersten Stimme und andere Koppel. So kann z. B. bei einem Choral die Melodiestimme verstärkt werden. Die Orgel hat zwei Schweller, eine als Walze gedacht und ein "normales Schwellwerk". Heute dürfte die Orgel besser klingen als zu dem Zeitpunkt ihrer ersten Erstellung. Das lag an der trägen Pneumatik und an einer schwachen Windanlage. Die Orgel wurde mehrfach verbessert und verbaut. 2002 wurde sie auf die ursprünglichen Register zurückgeführt, damit sie wieder eine "echte romantische" Orgel ist



Die Orgel hat "vorprogrammierte" Registerzüge wie "Pianissimo", "Piano", "Mezzoforte", "Forte" und "Fortissimo", "Tutti", "Pedal Piano" und "Pedal mezzoforte". Das ist zum Spielen sehr angenehm, denn die Werke der Künstler aus der Romantik wechseln häufig zwischen laut und leise. Dann kann man als Spieler nicht immer so viele Register raus und rein ziehen, da sonst im Musikstück große Pausen entstehen würden.

Pneumatische Orgeln haben oft den Nachteil, dass die Töne beim Spielen verzögert erklingen. Da gibt es Orgeln, auf denen man keinen vernünftigen Triller zustande bekommt, weil man dann einfach nur zwei Töne gleichzeitig hört. Auf dieser Orgel war das aber kaum zu merken. Ihr großer Vorteil ist aber, dass man gegenüber mechanischen Trakturen nicht so stark in die Tasten hauen muss, wenn alle Koppeln eingeschaltet sind. Das kommt den großen Orgeln sehr entgegen, da die große Anzahl der Register das Spielen erschweren würde.

Die Orgel verfügt über 48 Stimmen, von denen viele Zungen, weiche Flöten und zarte Streicher auf den Manualen verteilt sind. Es gibt an dieser Orgel nur einige wenige Prinzipale, was typisch ist für Orgeln der Romantik. Es gibt im ersten Manual einen Prinzipal '16, Oktave '4, Oktave '2, im zweiten Manual einen Prinzipal '4 und im dritten Manual keinen. Eine Barocke Orgel hätte wenigstens einen Prinzipal '8, der für diese Zeitepoche sehr wichtig ist. Darum lassen sich barocke Stücke auf dieser Orgel eher nicht spielen, was ich nicht so gut gelungen finde. An den vorhandenen Prinzipalen fällt ein sehr weicher Klang auf, der sehr "flötig" klingt.

Im Pedal findet sich sogar ein Prinzipalbaß '32, der sehr laut ist. Mich wundert, dass es im Pedal nur ein einziges Zungenregister gibt: Posaune '16. Aber ich denke, man hat bei den großen Werken ohnehin die Koppeln eingeschaltet, so dass man einige Zungen aus den Manualen hören kann.

Die Orgel steht auf einer Empore etwas abseits vom Kirchenschiff. Da das Hauptschiff schmal und lang ist, gibt es von der Orgel nur dumpf etwas im Gemeinderaum zu hören. Das liegt nun an der historischen Kirche, was man nicht ändern kann.

Die Orgel hat viel Spaß gemacht. Ich habe zum Probieren einen Choral (Wenn Friede mit Gott, 19 Jh) auf dem dritten Manual gespielt, was sich nur wie "gehaucht" anhörte. Ich fand das klasse!

Als zweites ein Werk von Rheinberger. Das habe ich sehr fett registriert und das Stück wirkte durch die Orgel auch sehr wuchtig.

Insgesamt imponiert die Orgel durch die vielen Streicher und Zungen auf den Manualen. Das trifft man nicht an jeder Orgel an und sie war wirklich am heutigen Tag ein Leckerbissen.


In der selben Kirche nahmen wir auch an einer Kirchenführung teil. Es war ganz interessant, denn dort gibt es auch die älteste Stadtansicht der Welt zu sehen. Sie entstand im 15 Jh. und steht im Altarbereich, wo eine Begebenheit mit dem Heiligen St. Andreas abgebildet ist und im Hintergrund die Stadtansicht von Lüneburg zeigt.


Nun gingen wir in die zweite Kirche, die Johanniskirche und sie besitzt zwei Orgeln. Das kommt mittlerweile öfter in großen Kirchen vor. Die erste wurde im 16. Jh. das erste mal erbaut und die zweite ist ganz neu aus diesem Jahr. Die erste Orgel sieht natürlich so aus, wie man sich Orgeln vorstellt, die moderne Orgel besticht durch ihren würfelartigen Aufbau und ist insgesamt ohne auffällige Verzierungen und steht hinter dem Altar auf einer Empore.

Als erstes hörten wir ein halbstündiges Konzert auf der alten Orgel. Später hat es mich sehr gewundert, dass der Organist auf dieser Orgel gespielt hat, obwohl er auf der anderen Seite der Kirche eine Orgel hat, die einer französischen Cavalle-Coll Orgel sehr ähnelt.

Wir hörten also auf der Orgel aus dem 16. Jh. (Barockzeit) Werke von Mendelssohn und C. Franck Choral E moll (Romantik).

Nach dem Konzert besuchten wir die Orgel aus dem 16. Jahrhundert von Niehoff und Johannsen. Auch hier wurde seit ihrer Entstehung viel gearbeitet, aber es sind im Oberwerk noch originale Pfeifen vorhanden. Das Orgelwerk besteht aus dem Rückpositiv (1. Manual), dem Hauptwerk (2. Manual=Klaviatur), dem Oberwerk (drittes Manual) und dem Pedalwerk. Letzteres sind seitliche Pfeifentürme. Es gibt 5 Koppeln mit 51 Registern. Eine große Orgel, die besonders basslastig ist. Allein im Pedal sind 15 Register, die einen bombastischen Klang haben. Daneben ist ein Radialpedal vorhanden, d.h. die Pedalen stehen nicht im 90° Winkel zur Orgel, sondern verlaufen sternförmig von der Orgelbank. Das macht das Spielen beim ersten mal etwas gewöhnungsbedürftig.

Es ist eine typische Barockorgel, sogar schon mit Pneumatischen Werk. Damit genügt sie heutigen Ansprüchen, denn das starke Drücken der Tasten würde die Finger beim schnellen Spiel verkrampfen, oder gar unmöglich machen.

Auf dieser Orgel lohnt es sich, typische Stücke aus der Barockzeit von den alten Meistern zu spielen, wie z. B. Buxtehude, alle Bachs, Bruhns, V. Lübeck, usw. Auch lohnt es sich, manche romantischen Stücke darzustellen, aber nicht in dem Umfang wie in der Nikolaikirche. Stücken von C. Franck oder Max Reger kann diese Orgel nicht genügen, es sei denn, man hat als Spieler einen Registranten.

Die Register sind aus der Barockzeit neu eingesetzt oder restauriert worden, so finden sich im Gegensatz zur romantischen Orgel viele Prinzipale und Flöten, keine Streicher und nur wenige Zungen. Auf allen Manualen befinden sich nur insgesamt 5 Zungen. Da bekommt der Choral "O dass ich tausend Zungen hätte" eine ganz andere Bedeutung ;-). Für Barockorgeln ist das aber ganz typisch.

Nur für das Pedal gibt es im Verhältnis mehr Zungen: 2* Trompete '8 und '4 und 2* Posaune '32 und '16.

Beim Spielen wollte ich gerne eine große Klangfülle ausnutzen und spielte das große d-Dur Präludium von J. S. Bach. Das hat echt geschockt, da vor allem in den Schlusstakten noch mal der Bass so richtig zur Geltung kommt und so hats in der Kirche auch mächtig geballert. Mir blieb das Glück beschieden, dass keine Fenster zu Bruch gingen ;-). Das zweite Stück war ein kleines Choralvorspiel von Max Reger "Eins ist Not ach Herr dies eine". Es ist so komponiert, dass man es mit zwei verschiedenen Registrierungen spielen kann. So spielte ich die Phrasen abwechselnd auf dem Hauptwerk und auf dem Rückpositiv. Für mich war es klasse, meine Stücke auf dieser großen Orgel zu hören.

Nach dem einige aus der Gruppe die Orgel ausprobiert hatten, gingen wir zu der Kuhn Orgel aus dem Jahr 2010 mit nur 2 Manualen und natürlich ein pneumatisches Spielwerk. Wie gesagt, sie ähnelt sehr den französischen Orgeln von Cavalle-Coll, aber sie hat ihre neudeutschen Abstriche bekommen. Es ist ein recht kleines Positiv, welches trotz seiner geringen Größe nicht weniger Krach macht. Denn es sind nur 28 Register, wo wo fast gar keine Prinzipale vorhanden sind. Aber jede Menge Zungen und Flöten. Anbei ist eine Setzeranlage mit 4 *1000 Kombinationen und vier Koppeln. Da es eine Orgel ist, welche sehr romantisch geprägt ist, lassen sich in diesem Fall überhaupt keine barocken Stücke darauf spielen.

Zum Abschluss unseres Tages spielte ich ein anderes Stück von Rheinberger, was sich für meine Ohren auf dieser Orgel ungewöhnlich anhörte. Rheinberger hatte aber seine Werke für solche Orgeln geschrieben.

Ich fand den Tag total super und möchte das auch gerne wiederholen. Nächstes Jahr geht es weiter.

Sonntag, 23. Mai 2010

Streifzüge

Nun haben wir ja einen Hund namens Mobby, mit dem wir öfter vor die Tür müssen, wenn er weiterhin stubenrein sein soll. Gezwungener Maßen sind wir also als verantwortungsvolle Hundebesitzer dazu verpflichetet, Streifzüge durch die Natur zu machen. Und ich bin immer wieder beeindruckt von der Schönheit dieser Umgebung. Es tut gut, hier an den Flüssen zu gehen und Mobby beim Planschspaß zu zuschauen und anschließend Mobby beim wilden Toben durchs hohe, sattgrüne Gras auf der Wiese zu beobachten. Wenn ich dann mit ihm jogge, knurrt er begeistert und beißt er mir sanft ins Bein, was soviel heißt wie: "Das macht Spaß, lauf weiter!" Auf den Wiesen spürt er mit seiner Schnauze am Boden alle möglichen Gerüche auf. Je mehr Schnüffelage, desto mehr Spaß! Pferde sind ihm noch suspekt, aber das lernt er noch kennen. Vor ihnen hat er zwar Angst aber er möchte gerne gleichzeitig mit ihnen spielen. Später werde ich Fotos von unseren Streifzügen hier eintragen.

Mit Mobby kann man leider nicht allzu lange gassi laufen. Nach drei Stunden reicht es, denn beim letzten mal hatte er sich eine Muskelzerrung zugezogen. Tags drauf waren wir beim Tierarzt, der uns auch gleich mit Schmerztabletten für den armen Mobby versorgte. Natürlich klangen seine Schmerzen bald wieder ab und er tobt schon wieder herum.

Donnerstag, 11. März 2010

Urlaubsfotos Langeoog


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verschiedene Farbschattierungen im Dünengras. Blick nach Insel Baltrum


Windspiel in einer Grassode

Windspiel in den Dünen


Die Sonne lässt das Dünengras glitzern
Bei Schnee menschenleerer Strand- alles dunkel und weiß!
Der Wasserturm von Langeoog als Wahrzeichen
Farbspiel in den Dünen durch Licht und Schatten
Licht- und Schattenspiel am Wassersaum

Weitere Fotos folgen

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