(1)async=src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js">
Posts mit dem Label gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 20. September 2015

Die Flüchtlingskrise

Es ist erstaunlich, wie sehr die Flüchtlingskrise Europa an seine Grenzen bringt. Es sind nicht nur die Kapazitäten, um Flüchtlinge aufzunehmen. Es ist sogar ein ideologisches Desaster.

Wenn ich es noch richtig im Kopf habe, steht Europa für Frieden, Freiheit, Gleichheit, Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Gleichbehandlung, Entfaltungsfreiheit. Wir stehen füreinander auch finanziell ein. Ob das nun sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Die Europäer sind eine "Wertegemeinschaft", die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Frieden mit Krieg herzustellen. Lässt man sich das auf der Zunge zergehen, bekommt man Kotzkrämpfe.

Die oben genannten Grundsätze gelten offensichtlich nur für Europäer. Darum müssen wir uns ja schon seit Längerem an den Südgrenzen mit riesigen Zäunen und aufwändigem Personalstab in Nordafrika abgrenzen.

Die Armen sollen uns in Ruhe lassen. Es werden Flüchtlingsschiffe in Lybien bombardiert und an den Grenzen zu Ungarn setzen wir Tränengas und Wasserwerfer ein.

Asylbewerber werden ausgesiebt und "Wirtschaftsflüchtlinge" nach Hause geschickt. Wirtschaftsflüchtlinge sind Menschen, die in den armen Ländern rund um Europa sicherlich arbeiten gehen, aber trotzdem bettelarm sind. Oder es gibt eben weder Arbeit noch Bildung. Das sind aus meiner Sicht Probleme, die ursprünglich der "westlichen Zivilisation" zu Schulden kommen. Wir haben diese Länder direkt oder indirekt ausgebeutet. Denken wir nur an die Ausbeutung der Goldminen und wie in dieser Zeit Nestle versucht, das Wasser zu Geld zu machen. Denn das System Kapitalismus funktioniert unter Anderem  über Ausbeutung. Diese Menschen, welche aus Ländern kommen, in denen seit Generationen der Westen Ausbeutung betreibt, kommen jetzt zu uns, weil sie Hunger und Durst haben und von Waffen aus dem Westen bedroht sind. Das hat eine lange und gut eingeübte Tradition.

Wir wollen sie nicht hier rein lassen, weil oben genannte Grundsätze wie z.B. Frieden gefährdet sind. Für mich ist das der wahre Grund, der sich gerade in Ungarn abspielt. Denn die Flüchtlinge und Asylsuchenden werden uns jetzt überrumpeln. 

Hunger und Durst.

Den sollten wir stillen. Wenn wir ihnen noch Geld geben, gibt es natürlich die Gefahr, dass es nicht nur beim Steinewerfen bleibt. Darum sage ich: Baut ihnen Häuser, gebt ihnen ein neues Zuhause.

Blicken wir also in einen Abschnitt deutscher Geschichte: Während und nach dem zweiten Weltkrieg kamen viele Flüchtlinge aus den heute ehemaligen deutschen Gebieten, weil sie vor den Russen geflohen sind. Viele Menschen aus Ostpreußen, Schlesien, Siebenbürgen, Böhmen und Mähren und ich glaube noch einige mehr kamen zu uns. Es gab sogar Flüchtlinge aus dem Baltikum. Wir haben sie ALLE aufgenommen. Jede Familie bekam ein bisschen Land und die Möglichkeit ein Haus darauf zu bauen. Wer etwas aufmerksam durch deutsche Siedlungen geht, kann sich noch heute den Bauboom der 50ger Jahre ansehen. Gut, der Unterschied zu den heutigen Verhältnissen ist, dass die damals alle deutsche Landsleute waren. Die Flüchtlinge heute sprechen kein Deutsch, wurden aber von Europa, vom Westen ....in der Regel....ausgebeutet, oder mit Waffen beliefert, vor denen sie sich fürchten müssen. Schauen wir mal ins Ausland: Viele deutsche Firmen finden sich in irgendeiner Weise wieder. Deutsche Marken sind weltweit vertreten.

Die Strategie kann nur eine sein: Beglücke die Leute mit einem Haus und etwas Land, dann gibt es Frieden. Nichts anderes wollen wir. Einfach Frieden und Harmonie. Wenn wir den Asylbewerbern und Flüchtlingen kein Zuhause schenken, stelle ich mir in kürzester Zeit Tumultartige Zustände vor. Das Steinewerfen an der ungarischen Grenze ist nur der Anfang. Bauen wir ihnen Häuser, ist es auch teuer, aber friedlicher.

Das ist das kleinere Übel vom großen Übel, denn Unruhen werden wir allemal haben. Unter den Flüchtlingen gibt es wahrscheinlich auch IS-Terroristen, die in Kürze einen Anschlag verüben könnten. Ein Umstand, der sich nicht vermeiden lässt. Die Mehrheit der Flüchtlinge wird froh sein, ihre Haut gerettet zu haben und dankbar in ein Haus ziehen zu können.

Ich sehe auch nicht das Problem vom kurzfristigen Siedlungsbau. Heute sind Fertighaushersteller in der Lage, ein Einfamilienhaus in vier Wochen hochzuziehen. Die Wände kommen fertig vom Werk und werden vor Ort nur noch zusammen gesetzt. Mit den heutigen Möglichkeiten wäre das kein Problem. Mit Software ließe sich so etwas ganz leicht zeichnen und rechnen. Wir haben für solche Sachen jede Menge know-how. So sollte unsere Bundesregierung mehr Geld in den Siedlungsbau stecken als in die Rüstung. Aber das ist ein Thema, das bei Politikern ins Leere trifft. Egal, die nächsten Vorboten eines riesigen Krieges sind schon da.......Werden unsere neuen Landsleute gut behandelt und im Falle einer Arbeitsaufnahme gut bezahlt, lassen sie sich sicher gut integrieren.

Die Vorboten wären das Abstürzen der Börsen in den Schwellenländern, die Ukraine-Krise, die allgemeine, globale Währungskrise, insbesondere der Dollar, die Krise zwischen Amerika und China, der IS und die Konflikte der "neuen" Demokratien in Afrika und im Nahen Osten, Israel....und alles hat irgendwie mit der Nato, mit Deutschland zu tun.

Sonntag, 2. März 2014

Vollzeit arbeiten und in Armut leben- das muss mal raus!

Immer wieder stelle ich fest, wie Bekannte und Freunde kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Ich halte es für unfassbar, dass manche Vollzeit arbeiten gehen und trotzdem nicht davon leben können.

Eine Familie mit  einem Kind z.B. kostet heute mindestens 1800 € im Monat. Wer bringt schon so viel Geld nach Haus? Es geht heute nur über Einschnitte im Lebensstandart.Und eben auch Einschnitte in den Lebensgewohnheiten.

Steigende Kosten für Energie, Lebensmittel und Miete halten den Mittelstand kurz. Würde ich nur 1800 € zur Verfügung haben, gäbe es keine Möglichkeiten noch Geld nebenbei anzusparen, es wäre kein Urlaub möglich, eine größere Reparatur am Auto würde uns in den Ruin reißen. Arm trotz Vollzeitjob. Unfassbar!

Und es gibt nicht wenige, die noch viel weniger zur Verfügung haben. Heute müssen in einer Familie beide Eltern arbeiten gehen und die Betreuung der Kinder muss häufig in staatliche Hände gegeben werden. Ich möchte das nicht. Ich will, dass mein Kind eine Beziehung zu mir aufbaut und nicht allein auf Erzieher gerichtet ist.

Als ich groß geworden bin, verdiente mein Vater so gut, dass wir davon leben konnten und sich meine Mutter um die Betreuung von uns Kindern kümmern konnte. Vor 30 Jahren waren die Lebenshaltungskosten und Löhne besser als heute. Die Reallöhne sind in den letzten Jahren eher gesunken, weil die Inflation jede Lohnerhöhung vernichtet hat. Wer vor 20 Jahren 2000 DM monatlich auf seinem Konto gutgeschrieben sah, konnte damit besser auskommen als mit heute 2000 €. Mir erscheint es so, als ob die Löhne halbiert wurden und die Kosten sich in den letzten 12 Jahren seit Einführung des Euros verdoppelt haben. Bzw. Verfierfacht haben. Die ganz normale, alltägliche Butter kostete vor 12 Jahren 60 Pfennig, heute kostet sie um 1,20 Euro. D.h. zum Kurs des Euros müsste sie dann zur Währungsunion 30 Cent gekostet haben, bei einem heutigen Preis von 1,20 ist das eine Vervierfachung, 400 % Steigerung und die deutschen Milchbauern sind trotzdem arm. Es ist dabei nicht tröstlich, dass die Unterhaltungselektronik günstiger geworden ist. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich einmal im Monat einen Fernseher kaufen. Ich brauche eher was zu Essen. Mein Fernseher ist 14 Jahre alt und hält zum Glück noch. Ein neuer ist nicht denkbar.

Unsere Politiker haben aber für die Armen tief in die Tasche gegriffen: 2,1 % Erhöhung, um 8 €. Es ist der blanke Hohn, bei Preisen die gefühlt wöchentlich um 10 % steigen. Ok, ich weiß, es ist nicht objektiv. Einmal googeln...also um etwa 5 % sind die Kosten für Lebensmittel gestiegen.

Gleichzeitig verschreiben sich die Politiker eine Diätenerhöhung um 10 %. Das bedeutet eine Steigerung um 800 €, sollten sich die Gewerkschaften so mit den Arbeitgebern einigen, wäre das eine Sensation. 10 %! Meine Meinung: Das müssen Ratten sein, die uns regieren. Die Armen lassen sie verhungern und sich selbst zahlen sie sich paradiesische Summen. Wo ist da noch Verhältnismäßigkeit?

Ja, und super, es gibt einen neuen Mindestlohn! 8,50 € je Stunde. Das mag sich als großzügiges Angebot anhören, ist jedoch eine Farce.  Auf einen Vollzeitjob mit 176 h/Monat sind das 1496 €. -Brutto- Dann gibt es netto: 1194,16 € (Hamburg, 2 Kinder, 35 Jahre, keine Freibeträge, Steuerklasse 3, keine Kirchensteuer). Wie soll man davon leben? Sollen wir bald unter Brücke 7 leben? Na klar, der Staat hilft uns und zieht uns unser erarbeitetes Geld wieder ab (Hartz IV-Aufstocker). Wir dürfen ja nicht mehr als den Regelbedarf haben. Es lohnt sich einfach nicht, arbeiten zu gehen. Wenn Mindestlohn, dann bitte mindestens 10,50 € die Stunde (bei Vollzeit 176 h wären das wenigstens 1848 €). Warum muss jemand, der Vollzeit arbeitet, sich an den Regelsatz richten? Warum gibt es hier nicht andere Regelsätze, die einen höheren Hinzuverdienst zulassen? Was sind das nur für Ratten, die uns regieren?

Und, wie schön, Hartz IV-Empfänger können sogar Riester Renten abschließen, das wird sogar noch bezuschusst! Alle schreien Hurra! Sollten wir auf dem Weg in die Rente nicht verhungert sein, wird uns aber im Fall von Grundsicherungsbezug evtl die Riester-Rente angerechnet. Dh. wir würden nur soviel erhalten, wie wir als Regelbedarf haben dürfen: Bedarf-Riesterrente= Grundsicherungshöhe. Hier jedenfalls gibt es noch Klärungsbedarf. Sonst lacht sich der Staat ins Fäustchen, wenn wir alle uns umsonst mühevoll was von unserem Hartz IV etwas abgespart haben. Das müssen Ratten sein, die uns regieren.

Wie sagte der Sprecher im Verblödungs- und Propagandaradio? - "Munter bleiben"!

Donnerstag, 6. Februar 2014

Homosexualität versus Kirche

Ein brisantes Thema, was gerade sehr aktuell ist. In den Medien und Netzwerken wird viel darüber gesprochen und je extremer die Meinungen, um so härter die Worte.

Beides zusammen passt nicht so recht. In der Bibel lehnt Jesus Homosexualität ab, heute ist sie  wahrscheinlich weitgehend akzeptiert. Es ist für viele, besonders für Christen, trotzdem nicht akzeptabel, dass Homosexualität in den Schulunterricht in Baden-Württemberg aufgenommen wird. 200.000 Unterschriften für eine Petition im Bundestag sind zwar eine Minderheit, aber eine erhebliche Zahl an Unterschriften gegen Homosexualität als Lehrstoff im Unterricht.

Wir Christen sind manchmal sehr militant mit Argumenten, wenn es darum geht, Homosexualität als Sünde zu brandmarken. Die Bibel wird herangezogen und klar, hier stehen eindeutige Botschaften drin. Mir fehlt es dabei an etwas Ausgewogenheit. Homosexualität würde ich nicht gutheißen, aber ich würde es akzeptieren. Das sollten wir auch als Gemeinde! Ich halte es auch nicht für richtig, wenn Homosexuelle Kinder adoptieren können, weil Kinder Vater und Mutter brauchen. Eltern haben in ihren Eigenschaften als Vater oder Mutter andere Fähigkeiten, die für das Kind gleichermaßen wichtig sind. Der Vater übernimmt häufig andere Aufgaben als die Mutter. Wobei sich natürlich die Geschlechterrollen überschneiden.

Sicherlich ist Homosexualität nach der Bibel eine Sünde. Aber sie ist nicht höher zu bewerten als andere Sünden. Das Merkmal der Homosexualität als Sünde ist, dass sie das gesamte Leben eines Menschen betrifft. Es ist ein Lebensstil, der kontinuierlich fortwirkt und so lebt man dauernd in Sünde. Doch wir Christen sollten nicht um uns schlagen und mit gewaltigen Worten Homosexualität zum Teufel jagen. Es gibt ähnliche Sünden, von denen man als streng gläubiger Christ auch sagt, "das ist Leben in Sünde".

Das wäre

-Pornografie
-Leben in Scheidung und Ehebruch
-Rauchen/ Drogen/ zuviel Alkohol
-Machtmissbrauch, der zur Knechtschaft führt

da gibt es bestimmt noch einiges.

In einer Gemeinde bleiben diese vier fortwährenden Sünden und andere vielleicht unbekannt, aber sie sind ja da. Sie sind z.T. nicht so offensichtlich, was die Sünde dadurch aber nicht abschwächt. Darum sehe ich Homosexualität nur relativ zu anderen Sünde. Homosexualität hat den selben Stellenwert wie Ehebruch usw., wie oben aufgezeichnet.

Als Christen sollten wir milde sein mit unserem Urteil. Das wäre für mich ein Fall für Toleranz. Ich kann es aber nicht für gut heißen, wenn Homosexuelle in geistlichen Positionen arbeiten, weil sie da Autoritätspersonen sind, die eine Vorbildfunktion haben. Sie sind nun mal in gewisser Weise Lehrer. Und Lehrern macht man vieles nach, eben besonders Teenager und Kinder.

Das andere Extrem ist, wenn Homosexualität und was es an anderen Ausformungen noch an Sexualität gibt, verherrlicht wird und als möglicher Lebensstil verkauft wird. Ich meine das, was gerade in Baden-Württemberg geschieht. Die Kinder sind noch viel zu jung für das Thema und sind mit ihrer Persönlichkeit nicht annähernd gefestigt, so dass sie für die eigene Identitätsfindung sinnvolle Unterstützung brauchen. Da halte ich "diese" Themen noch für viel zu früh und für falsch. Es ist nicht erforderlich, dass ein Kind sich seiner Sexualität so früh bewusst wird, bzw. darüber informiert sein muss.

Homosexualität führt aus meiner Sicht zur Zersetzung der Gesellschaft, wenn dieser Lebensstil so verherrlicht wird. Es ist ja möglich, dass es dann in 20 Jahren sehr viel Homosexuelle gibt, welche keine Kindern zeugen können und dann welche adoptieren. Da frag ich mich, mit welchem Weltbild die Kinder dann aufwachsen und wie sie ihre Identität als Junge/Mädchen finden sollen, wenn die Eltern schon homosexuell sind. Sie könnten dann wieder homosexuell werden. Wenn dieser Lebensstil die breite Bevölkerung erfasst, gibt es weniger Kinder und noch mehr zerrüttete Familienverhältnisse. Die Ehe zwischen Mann und Frau kann mit einem homosexuellen Paar nicht gleichgestellt werden. Denn Männer haben andere Stärken als Frauen, und umgekehrt. Dies gilt im Besonderen für die Elternschaft. Aus eigener Erfahrung weiß ich, nur ein Mann und eine Frau können gemeinsam Kinder zeugen. ;-) Und ich halte es für am Besten, wenn Kinder im Schutz der eigenen Familie bei verheirateten Eltern wohnen. Ich halte diese Form von Familie für die kleinsten Zellen der Gesellschaft, die von ihnen gestützt wird und aus der Familie kann eine Gesellschaft am Besten gedeihen. Doch Ehe bedeutet Arbeit und ist vielleicht nicht immer never ending Romantik. In unserer Zeit wird meistens ein falsches Bild von Liebe gezeigt. Und zwar nur die romantische Seite, doch Ehen brauchen ein festes, stabiles Fundament. Aber an dieser Stelle schneide ich ein anderes Thema an. Für mich ist es ein wichtiger Zusammenhang: Gesunde Ehen - gesunde Kinder - gesunde Gesellschaft. Und was ist nach der 68ger Generation so alles passiert? Ist alles gut seit dem ? Ich glaube nicht! Wir erleben gerade nur über die Gleichstellung von Homosexualität '68ger.2.0.






Donnerstag, 30. Mai 2013

Very Important Person:



Kinder waren für Jesus wichtig. -Very important Persons!

Markus 10,14: "Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes."

Montag, 22. April 2013

Energiewende? Ja, und zwar schnell!

Es ist schön, wenn jetzt der Frühling da ist und die Eiseskälte verschwunden ist. Doch mich wundert dieser Temperatursprung innerhalb einer Woche: 15° C Temperaturdifferenz und mehr!

Letztes Frühjahr war es sehr trocken, es folgte ein kühler Sommer und ein trockener Herbst. Nach meinem Empfinden hat es in dieser Region kaum geregnet. Im Winter hatten wir zwar viel Schnee, der aber auch lange liegen geblieben ist und viel Niederschlag war es trotzdem nicht.

Die Landwirte haben sich letztes Jahr Sorgen um ihre Ernte gemacht. Die Getreideernte ging gerade noch gut. Ich hatte hier den Eindruck, dass die Ernte binnen weniger Tage reingeholt werden musste, sonst wäre sie im trockenen Sommer noch eingegangen. Im Herbst sind hier viele Maisernten eingegangen, da der Herbst wiederrum sehr trocken war. Ich kann mich daran erinnern, dass darüber in der lokalen Presse geschrieben wurde und die Bauern hilfsweise Wasser im Herbst gesprengt haben. So etwas habe ich noch nie gesehen! - Ein Herbst, der so trocken war, dass die Bauern noch mit Wasser nachgeholfen haben. Laut nicht kleinlauten Nachrichten ist auch hierzulande der Grundwasserspiegel gesunken und Deutschland trocknet aus...

Ich hoffe, dieses Jahr wird es besser als letztes Jahr...
Allen ist klar, das Klima ändert sich. Wie es in 20 Jahren aussehen wird, dürfte auch mit den Neusten und am Besten programmierten Computern kaum herauszufinden sein. Es gibt zwar Klimaprognosen, die aber nicht alles an Faktoren berücksichtigen können. Abgesehen davon, es ist möglich, dass unser Wetter manipuliert wird. http://www.sauberer-himmel.de/

Mit dem Klima ändern sich Kriegsinteressen. In Zukunft, so fanden Forscher und "ThinkTanks" heraus, geht es in den Kriegen um Rohstoffe. Vor allem um Trinkwasser. Schon längst gibt es Regionen auf der Erde, die kaum noch über sauberes Trinkwasser verfügen. Neben dem Trinkwasser geht es auch um Energie, ohne die unsere Zivilisation nicht denkbar ist.

Und Energie ist hier neben dem Wasser auch mein Stichwort.

Schon als ich Schornsteinfeger war, habe ich überlegt, wie man ohne fossile Brennstoffe Energie herstellen kann. Ich kam auf Wasserstoff. Aus meiner (einfachen) Sicht, die einzige Möglichkeit, Energie ohne Kohlendioxyd herzustellen. -Abgesehen von Solar-, Wind- und Wasserkraft. Doch für die Zukunft bedeutsam, da die fossilen Ressourcen bekanntlich abnehmen.

So dachte ich während der Ausbildung zum Schornsteinfeger ganz einfach: In Südeuropa Wasser im Meer auffangen, es mit Solarzellen/Photovoltaikzellen (Strom) hocherhitzen und dann den Wasserstoff über lange Leitungen in die ganze Welt exportieren. Wasser, mit der chemischen Formel H2O wird Sauerstoff entzogen und H2 "isoliert". Vielleicht ist man heute in der Lage, mit Solarzellen sehr hohe Temperaturen zu erreichen, um so dem Wasser Sauerstoff zu entziehen. Neben der Wasserstoffproduktion einfach noch nebenbei Trinkwasser herstellen. Durch die Verdunstung des Wassers wird Meerwasser genießbar und Salz lagert sich ab. Es gibt Länder, in denen es so gemacht wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Meerwasserentsalzung

Damit hätte Südeuropa ein Exportgut und die Länder könnten ihre Staatsschulden reduzieren...

Hätte das nicht Zukunft?

Heute werden ja schon Gasleitungen über ganze Kontinente gelegt...

http://www.welt.de/wissenschaft/article6658274/Aus-Wasser-und-Sonne-ward-einfach-Wasserstoff.html

Scheint nicht neu zu sein, warum wird es dann nicht umgesetzt?

http://www.focus.de/wissen/technik/erfindungen/tid-23675/wasserstoff-energiewunder-wasserstoff_aid_666978.html

Bei der Nutzung von Meerwasser oder meinetwegen Algen und Mikroorganismen, wird man zukünftig Kriege verhindern können.


Montag, 15. April 2013

Deutsches Erdgas-Fracking löst Erdbeben aus

Es soll neue Methoden geben, um an Erdgas zu kommen. Dazu wird Wasser in tiefe Gesteinsschichten gepumpt und mit Chemikalien versetzt. So wird nach meinem Verständnis das Erdgas heraus gedrückt. Die Chemikalien bewirken, dass sich das Gestein nicht wieder verschließt. Dabei gibt es Spannungen in der Erde, die Erdbeben auslösen können.

Nicht nur in weiter Ferne soll Fracking angewendet werden, sondern auch hier in Deutschland.

Aber lest selbst:

http://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/langwedel/nabu-fordert-sofortigen-fracking-stopp-flecken-1529053.html


http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/04/51332/

Aus meiner Sicht werden weder Politiker noch Energieunternehmen Skrupel davor haben, das Fracking zu unterlassen. Selbst, wenn es größere Gefahren birgt, ist die Profitgier der Konzerne grenzenlos. Und der Energiedurst masslos.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Zum Jahreswechsel- der Herr ist mein Hirte

Hallo,

ich habe mir kurz Gedanken für den Jahreswechsel gemacht. Mir kommt vor, wir sind in sehr wirren Zeiten, die unüberschaubar sind. Zum Einen wandelt sich "die Technik" täglich. Es gibt jeden Tag neue elektronische Geräte und die vor Allem aber sind die politischen Verhältnisse unsicher, welche sich zunehmend mit den wirtschaftlichen Problemen verquicken. In der EU stecken wir tief in der Krise, nur wir merken nicht viel davon. Wir haben (noch) jeden Tag etwas zu Essen auf dem Tisch und die Meisten haben noch ein Dach über dem Kopf. Wir haben Fernsehen, das uns 24h lang unterhalten kann und uns mit zensierten Nachrichten versorgt. Außerdem sind wir mitten im Krieg, nur dass woanders die Bomben fallen und nicht bei uns. Wir sind wieder eine Kriegsnation und Angelas EU-Herrschaft steht wohl bevor, weil sie sich mit viel Geld alles kaufen kann. Angelas Einfluss auf Europa und die Welt ist gigantisch. Und nicht weniger sind die Finanzprobleme (bzw. künstlich herbei geführte Armut) wie in Griechenland unüberschaubar, nur für Fachleute zu verstehen.

Für mich bleibt Jesus Christus eine Konstante in dieser Welt! In Psalm 23 schreibt der Psalmist "Der Herr ist mein Hirte". Denn er ist größer als alle Herrscher dieser Welt und mächtiger als die Mächtigsten. Vor dem Messias müssen sich irgendwann alle Knie beugen.
Der Herr als Hirte kann uns führen, wenn wir es zulassen und an ihn glauben. Er sorgt dafür, dass wir Nahrung haben und ein Dach über dem Kopf. Er ist unserer "Versorger". Er ist der einzige menschgewordene Gott (natürlich die Trinität), auf dem Verlass ist. Petrus sagt: "Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch!"

Lg
Spechti

Samstag, 29. Dezember 2012

New World Order

Lange habe ich daran gezweifelt, dass es eine NWO geben würde. Aber wirklich, es gibt Nachrichten darüber. Die Neue Weltordnung wird einfach sein: Die Eliten eliminieren die Armen. Viel gibt es im Internet darüber zu lesen, wie z. B. auf http://alles-schallundrauch.blogspot.de
Hier nun ein Beitrag von der "European Union Times"

http://www.eutimes.net/2012/11/brzezinski-populist-resistance-is-derailing-the-new-world-order/

Ein Text, der sich auch in Deutsch übersetzen lässt mit Hilfe von google.de

Ich hoffe, das Entsetzliche steht uns noch nicht so schnell bevor.

Viele Grüße

Spechti

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Bibelauslegung Jahreslosung 2013

Es ist schon sehr spät für eine Andacht für die Jahreslosung, aber lieber spät als nie!

Die Jahreslosung 2013 aus Herrenhuth lautet aus Hebräer 13,14 "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir" (Luther-Übersetzung).

Beim Hebräerbrief kennt man den Autoren nicht genau, könnte aber Paulus zugeschrieben werden.

Das Kapitel 13 des Hebräerbriefes ist der Schluss. Hier äußerte der Autor noch einmal die wichtigsten Gedanken und besteht aus Ermahnungen und Anweisungen. - Als ob jemand mit erhobenem Zeigefinger auf die Gläubigen einreden würde. Und auch nur das Wichtigste in Kürze, denn die Gedanken haben zueinander gar keinen rechten Zusammenhang.

Ich habe mal den Text von bibleserver.com, die Neues Leben Übersetzung, hier rein kopiert:

Liebt einander mit aufrichtiger Liebe1.
2 Vergesst nicht, Fremden Gastfreundschaft zu erweisen, denn auf diese Weise haben einige Engel beherbergt, ohne es zu merken!
3 Denkt an diejenigen, die im Gefängnis sind. Fühlt mit ihnen, als wärt ihr selbst dort. Teilt das Leid derer, die misshandelt werden, als würdet ihr ihren Schmerz am eigenen Körper spüren.
4 Haltet die Ehe in Ehren und bleibt einander treu! Gott wird Menschen, die unzüchtig leben und die Ehe brechen, ganz sicher richten.
5 Hängt euer Herz nicht ans Geld und begnügt euch mit dem, was ihr habt. Denn Gott hat gesagt: »Ich werde dich nie verlassen und dich nicht im Stich lassen.«2
6 Deshalb können wir zuversichtlich sagen: »Der Herr steht zu mir, deshalb fürchte ich mich nicht.Was können mir Menschen anhaben?«3
7 Erinnert euch an eure Lehrer, die euch zuerst das Wort Gottes verkündeten. Denkt an all das Gute, das aus ihrem Leben hervorgegangen ist, und vertraut auf den Herrn, wie sie es taten!
8 Jesus Christus ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe.
9 Lasst euch daher nicht von seltsamen, neuen Lehren verwirren. Durch die Gnade Gottes werdet ihr innerlich stark und nicht durch Bestimmungen über Speisen, die keinem helfen, der sich danach richtet.
10 Wir haben einen Altar, von dem die Priester des irdischen Heiligtums nicht essen dürfen.
11 Früher brachte der Hohe Priester das Blut von Tieren als Opfer für die Sünde in das Heiligtum, doch die Leiber der geopferten Tiere selbst wurden außerhalb des Lagers verbrannt.
12 So litt und starb auch Jesus außerhalb der Stadttore, um sein Volk durch sein vergossenes Blut zu heiligen.
13 Lasst uns deshalb zu ihm hinausgehen, vor das Lager, und die Schande tragen, die er auf sich nahm.
14 Denn diese Welt ist nicht unsere Heimat; wir erwarten unsere zukünftige Stadt erst im Himmel.
15 Durch Jesus wollen wir Gott zu jeder Zeit danken, indem wir ihn loben und uns zu seinem Namen bekennen!
16 Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit den anderen zu teilen, denn über solche Opfer freut sich Gott.
17 Gehorcht den Leitern eurer Gemeinde und tut, was sie sagen. Es ist ihre Aufgabe, über eure Seelen zu wachen, und sie wissen, dass sie Gott Rechenschaft geben müssen. Achtet darauf, dass sie dies mit Freude und ohne Sorgen tun können, denn das wäre sonst für euch sicher nicht gut.
18 Betet für uns! Unser Gewissen ist zwar rein, aber wir möchten ein einwandfreies Leben führen.
19 Gerade jetzt brauche ich eure Gebete besonders, damit ich bald zu euch zurückkehren kann.
20 Ich wünsche euch, dass der Gott des Friedens, der unseren Herrn Jesus, den großen Hirten der Schafe, durch das Blut des ewigen Bundes von den Toten zurückgebracht hat,
21 euch mit allem versorgt, was ihr braucht, um seinen Willen zu tun. Ich wünsche mir, dass er durch die Kraft von Jesus Christus all das in uns wachsen lässt, was ihm Freude macht. Ihm gehört die Ehre für immer und ewig! Amen.
22 Ich bitte euch sehr, liebe Freunde4, genau auf das zu hören, was ich euch in diesem kurzen Brief mitgeteilt habe.
23 Ihr sollt wissen, dass unser Bruder Timotheus aus dem Gefängnis frei ist. Wenn er bald hierher kommt, werde ich ihn mitbringen, wenn ich euch besuche!
24 Grüßt alle Leiter eurer Gemeinden von mir und alle anderen, die zu Gott gehören5. Die Freunde aus Italien lassen euch grüßen.
25 Ich wünsche euch allen Gottes Gnade!
Neues Leben. Die Bibel © 2002 und 2006 SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag GmbH


Der Autor des Hebräerbriefes findet hier eine Analogie von den Opfertieren, deren Blut in den Tempel kam und die Tiere vor der Stadt verbrannt wurden, dazu findet er eine Symbolik zu Christus, der am Kreuz vor der Stadt auf Golgatha sich hingab und sein Blut heiligt das Volk Gottes (bis heute) und führt weiter aus, nach draußen vor die Stadt zu gehen und Jesu Schande tragen bis hin zu dem Satz "wir sind nicht von dieser Welt", sondern gehören in den Himmel. Das ist wie eine Schlussfolgerung zu den beiden anderen Versen. 

Jesus litt durch seine außergewöhnlichen Lehren an der Verfolgung der Pharisäer, die ihm letztlich den Tod brachten. Dies ist das kleinere Übel, denn Jesus starb aus lauter Liebe für uns Menschen und gab sich am Kreuz hin. 

Exkurs: Dazu ein kleines Beispiel, was ich gestern im Gottesdienst gehört habe und mich sehr beeindruckt hat:

Jemand wollte Minister werden und stellte sich beim König vor. Dem König missfiel sein christlicher Glaube und er sagte: "Warum musste Jesus denn sterben, hätte er nicht einen seiner Boten schicken können, er ist doch so allmächtig!" Der werdende Minister hatte nun 24 h Zeit, die Frage zu beantworten. Da beauftragte er einen Schnitzer, der eine Puppe anfertigen sollte, die genau so aussah wie die Tochter des Königs. Am nächsten Tag lud der Minister den König auf eine Bootstour ein und an vereinbarter Stelle war der Schnitzer mit der Puppe. Er schmiss die Puppe ins Wasser, worauf der König dachte, seine Tochter wäre am Ertrinken. Der König sprang sofort ins Wasser und rettete die Puppe. Dann fragte der Minister, wieso er ins Wasser gesprungen ist, er hätte ja seine Diener rufen können. Der König antwortete: "Aus Liebe zu meiner Tochter bin ich ins Wasser gesprungen, da konnte ich nicht lange meinen Diener rufen. Ich musste ihr selber helfen" Ja, und so ist es mit Gott, der seinen eigenen Sohn gab, aus lauter Liebe zu den Menschen und er musste selber helfen und eingreifen. Johannes 3,16 :-) 

Jesu Tod ist die Schmach, von der der Hebräerbrief-Schreiber berichtet. Und der Schreiber fordert uns auf die Leiden, die wir durch Repressalien durch unsere Jesusjüngerschaft erleiden, genau so bereit sind zu leiden, "denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. / wir erwarten unsere zukünftige Stadt erst im Himmel". 

Sehr verdeckt leiden Christen in Asien oder dem Orient heute Verfolgung. In den Mainstream-Medien kommt es gar nicht vor, weil es vielleicht genau so eine Randerscheinung ist wie eine Hungersnot, von der alle wissen, aber weiter nicht drüber reden. Und in der westlichen Welt gelten fundamentale Christen als Außenseiter, weil sie ein "überkommenes" Weltbild pflegen und zu den "Ewig Gestrigen" zählen mit "antiquierter Weltanschauung". Eine eher subtile Art der Verfolgung, wenn Christen durch ihre Andersartigkeit ausgegrenzt werden. Wer in diesem Klima offen seine Meinung sagt, wird ausgelacht, beschimpft und bekommt Häme.

Was Christen ausmacht, schreibt der Autor in den Versen 1-9 dieses Kapitels. Das sind  harte Brocken, die aber in Teilen den 10 Geboten ensprechen. Und zwar gleich das Wichtigste zuerst: Liebt einander mit aufrichtiger Liebe, dazu gehört Gastfreundschaft, dazu gehört das "Mit-Leiden" mit den Gefangenen und als Wichtigstes: Treue in der Ehe. Weiterhin nennt er das unbedingte Gottvertrauen, was lebenswichtig ist für Christen, und der Schreiber schwört förmlich seine Leser ein Christus war gestern, heute, und in Ewigkeit der Selbe, es gibt niemand anderen auf den mehr Verlass ist. Dabei spricht er auch das erste Gebot an: "Du sollst Gott von ganzem Herzen lieben..." , wenn er sagt, wir sollen uns nicht an neue Lehren hängen. Die Gnade Gottes bewahrt uns davor, Schaden zu nehmen, während andere (jüdische) Gesetze einhalten müssen. Das gilt besonders heute für manch einen Aberglauben wie "kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort". Wenn wir das alles tun, was der Schreiber des Hebräerbriefes schreibt, sind wir in der heutigen Zeit wie karierte Zebras in der Einkaufszone. - ich will nicht bezweifeln, dass es unter Nicht-Christen auch solche gibt, die ähnlich handeln würden. Abgesehen davon,  schreibt der Autor nicht "kein Sex vor der Ehe" und "für Priester bitte Zölibat". Das wären für mich Themen, die nur am Rande eine (untergeordnete) Rolle spielen. Der Autor hat nur das Allerwichtigste, ein Handwerkzeug für den Glauben mitgegeben. Das sind Parameter, mit denen man sich in der Welt zurechtfinden kann und die auch eine gewisse Ordnung verschreiben. 

Also, karierte Zebras in der Einkaufszone- wenn ich mich so verhalte wie der Hebräerbriefschreiber das sagt, dann bin ich heute auffällig und kann mich auf den Himmel freuen, denn da ist meine Heimat. Von dort komme ich, dahin gehe ich wieder zurück. Eben, weil wir nur Gäste auf Erden sind.  Denn der Schreiber wusste offenbar, was es heißt, ein kariertes Zebra in der Einkaufszone zu sein: Man erleidet "Schmach" und um Christi Willen sollen wir es ertragen, weil er schon die Schande der Menschheit am Kreuz auf sich genommen hat. Aus diesem Blickwinkel betrachtet tragen wir Christen einen Teil der Schmach Jesu am Kreuz auf unserem Rücken. "Ein jeder nehme sein Kreuz auf sich und hat sein Päckchen zu tragen".

Freitag, 18. Mai 2012

Kommentar zur Piratenpartei

Die Piratenpartei steht insbesondere für die Abschaffung des Urheberrechtes im Netz. Weiterhin beschließen sie viele ihrer Positionen über ein Internetportal. Liquid Feedback Es ist bekannt, dass die Piratenpartei über manche Themenfelder noch keine Meinung hat- man hat sie einfach noch nicht eingehend besprochen. Dies konnte ich vor einigen Tagen in der ZEIT lesen.

Ich gehe davon aus, dass der bahnbrechende Einzug ins Parlament in NRW (8%) besonders eine Reaktion der Protestwähler ist. Die Tagespolitik in Zusammenhang mit Griechenland und der Euro-Krise ist offenbar für manche Bürger nicht mehr überschaubar, denn die Finanzwelt ist nicht die Welt des gemeinen Bürgers. Die Piratenpartei ist aber "offen" für Europa, für Griechenland konnte ich kein Statement auf ihrem Internetauftritt finden.

Kleiner Ausflug: Meine Meinung ist ja, dass die Kanzlerin wg. Griechenland richtig handelt. Sie handelt im Interesse Europas, um den Euro zu schützen. Denn Griechenland ist mit dem Rest des Globusses genau so vernetzt wie Deutschland mit der Welt. Stürzt Griechenland, stürzt der Euro. Griechische Schuldner haben ihre Gläubiger in Rest-Europa und der Welt. Mich würde in dem Zusammenhang interessieren, ob von den 500 Milliarden Euro der EZB tatsächlich was in griechische Staatsanleihen geflossen ist, oder ob die Banken ihr Geld lieber "sinnvoll" angelegt haben.


Die Piratenpartei sehe ich durch ihr Liquid Feedback in einer Reform für die Meinungsbildung einer Partei. Auf diese Weise kann jeder etwas zu jedem Thema sagen. Viele Nachteile liegen für mich trotzdem auf der Hand: Denn im Internet wird schnell geklickt und affektiv entschieden. Doch gerade die Europapolitik und die großen Themen, welche Deutschland gerade bewegt, brauchen viel Hintergrundinformationen. Diese Voraussetzungen sollten bei derartiger Meinungbildung berücksichtigt werden. Der gemachte Anfang durch Liquid Feedback ist diskussionswürdig, aber bestimmt zukunftsweisend. Sicherlich ist es in Kürze möglich, dass die programmierte Meinungsbildung den Wissensstand zu einem Themenbereich abfragt und entscheidet, ob jemand eine Meinung dazu sagen darf. ;-)

So haben die Piraten zum Themenbereich Urheberrecht auch hinzugelernt. Ihr Argumentationspapier kann man hier lesen. 

Durch das Liquid Feedback könnte es schwierig sein, zu einem gemeinsamen Konsens zu kommen, denn viele Positionen sind noch widersprüchlich.

Für mich ist abzuwarten, wie sich die Partei entwickelt. Ich habe den Eindruck, sie stecken noch in den Kinderschuhen und müssen sich noch finden.

Interview zu den Piraten

Viele Grüße!

Sonntag, 22. April 2012

Freundschaften

Ich habe darüber nachgedacht, was Freundschaften ausmacht. Es ist erstaunlich, dass viele Freundschaften "systemisch" sind.

Wenn ich z. B. in einer Gruppierung bin, sei es ein Verein, eine Kirche, eine Schule, dann gehöre ich zu einem bestimmten sozialen System. Dort gibt es Aufgaben und Pflichten, Rangordnungen und eben ein soziales Gebilde von Freundschaften.

Erfülle ich irgendwann meine Pflichten nicht mehr, bzw. das, was von mir erwartet wird, oder bin ich sogar mit der bestimmten Ideologie der Gruppierung nicht mehr konform, brechen die Kontakte ab. Auch wenn das Ziel, wie z. B. eine Prüfung in der Schule bestanden ist, werden aus engen Kontakte z. Teil sehr lose Kontakte.

Interessant bei diesen Freundschaften war die Neuapostolische Kirche. Solange man in dem System mitmacht und tut, was von einem erwartet wird und vor allem mit der Ideologie konform geht, ist alles gut.

Aber als ich die Ideologie aufgegeben habe - man sagt ja, ich bekämpfe sie ;-) - habe ich alle Freundschaften verloren.

Solange ich im Strom als Mitläufer mit schwamm, gab es immer gute Freizeitaktivitäten und Bekanntschaften. Nur, begann ich, fest eingravierte Glaubensüberzeugungen für unwahr zu halten, war es vorbei.

So sind solche Freundschaften eher für mich "systemisch", aber letztlich unverbindlich und daher wertlos. Denn, wenn nur eine Glaubensüberzeugung die Freundschaften zusammenhält, gibt es u. Umständen keine weiteren Bezugspunkte, auf die man die Freundschaft begründen könnte.

Es kommt hinzu, dass die Mitglieder in der NAK unter sich ein enges soziales Netz bilden. Die "Gemeinschaft" in der NAK ist eng mit dem Kirchenleben verknüpft.

Viele Grüße,

Spechti

Donnerstag, 2. Februar 2012

Leben und Tod -so nahe zusammen.

Im Dezember begann meine neue Maßnahme und ich konnte auf diesem Weg verhindern, langfristig von Hartz IV leben zu müssen. Darüber bin ich sehr froh. Kurz danach kam unsere erste Tochter am 28.12. auf die Welt. Wir sind sehr glücklich über sie und freuen uns, dass sie da ist. Sicherlich macht es viel Arbeit, sie zu ernähren und zu pflegen. Aber sie ist ja so goldig! Sie wog zur Geburt 2820 g und war 50 cm lang. Sie trinkt sehr gut und beginnt schon erste Brabbelversuche. Das ist ein Anzeichen für eine frühe Entwicklung, denn eigentlich beginnen Säuglinge erst ab der 7. Woche erste Sprachversuche. Sie ist einfach wunderbar.



Gleichzeitig muss ich mich jetzt mit dem Tod meiner Mutter auseinander setzen. Sie starb am 21.1.2012 an ihrer langen Krankheit. Ich wusste schon, dass es irgendwann soweit sein wird, aber dass es dann so schnell ging, hätte ich nicht gedacht. Nur die letzten Tage vor ihrem Tod machten mir deutlich, dass es nicht mehr lange dauern kann. Noch zu Weihnachten ging es ihr -den Umständen entsprechend etwas besser. Mich tröstet, dass ich sie die letzten 1,5 h vor ihrem Tod begleiten konnte. Ich wusste nicht, ob sie mich noch wahrnimmt.Nur anhand ihrer heftigen Atemreaktion als ich den Raum betrat, war zu merken, dass sie mich noch wahrgenommen hat.

Zu ihren letzten Atemzügen konnte sie wenigstens noch ihre jüngste Enkelin wahrnehmen, denn meine Mutter war nicht in der Lage, sie früher zu sehen. Wir legten ihr unsere Tochter an die Seite und hielten unsere Tochter so, dass sie mit der Hand die Wange meiner Mutter berühren konnte. Meine Mutter schien überglücklich zu sein, dieses kleine Wesen noch einmal kennen lernen zu können.

Als ich merkte, dass ihr Atem immer schwächer wurde, sagte ich zu ihr:
"Getragen vom Vater"
"Jesus liebt dich"
"Geh zum Vater".

Darauf hin ließ ihr Atem ganz nach und sie verstarb.

Das Leben dauert statistisch gesehen so um die 80 Jahre. Aber es endet in jedem Fall tödlich. Eine unumgehbare Sache, gegen die noch kein Mittel gefunden wurde. Es war für mich eine unbegreifbares Ereignis, weil meine Mutter von einem Moment auf den anderen nicht mehr war. Und sie wird lebend nicht mehr auf dieser Welt gesehen werden. Das Leben ist endlich und vergänglich. Wir glauben an ein Leben nach dem Tod, aber bis es mich trifft, werden noch ein paar Jahre/ Jahrzehnte vergehen. Aber wann? Wer weiß das schon! Solange muss ich damit leben, dass meine Mutter nicht mehr ansprechbar ist.

Trotz der schnellen Abfolge der Geburt unserer Tochter und dem Tod meiner Mutter bin ich glücklich, dass meine Mutter ihre jüngste Enkelin im wahrsten Sinne des Wortes in letzter Minute kennen lernen konnte und sie sich nicht lange quälen musste. Mutters Zustand hatte sich in den drei vorangegangenen Wochen so stark verschlechtert, dass ich froh sein kann, dass sie nun von ihrem Leid erlöst wurde.

Dienstag, 28. Juni 2011

Respekt vor alten Menschen

In diesem Post rede ich nicht von mir, denn ich zähle mich noch nicht zu älteren Menschen, sondern welche schon über 40 Jahre älter sind als ich.

Sie gehören zur Nachkriegsgeneration, welche Deutschland nach dem 2. Weltkrieg Krieg aufgebaut haben. Bereits kurz nach den Bombardierungen haben in den Großstädten sog. "Trümmerfrauen" von den herumliegenden Gesteinstrümmern den Mörtel abgeschlagen und die Steine für den Hausbau verwendet. Mit wenigen Mitteln, Fleiß und Mühe wurde Deutschland wieder aufgebaut. 40 DM wurden nach der Währungsreform 1949 an jedem Bürger ausgezahlt. Das dürfte ein Monatslohn eines Arbeiters gewesen sein, mit dem einige ein Unternehmen aufgebaut haben. Zu der Zeit gab es noch nicht so starke Bedingungen für Kredite, so dass aus den Geldern des Marshall-Plans der Amerikaner der damalige Wirtschaftsboom zu verdanken ist. Weiterhin ist dem Bundeskanzler Ludwig Erhard die deutsche "Freie- und soziale Marktwirtschaft" zu verdanken. Dadurch haben wir ein Wirtschaftssystem, welches den Menschen und der Wirtschaft zu Gute kommt. Nebenbei: Unter den Aspekten der Globalisierung mussten einige Ziele der freien und sozialen Marktwirtschaft aufgegeben werden. Den Menschen aus der Nachkriegszeit ist es jedoch zu verdanken, dass wir heute ein verhältnismässig reicher Staat sind.

Noch heute werden viele Ruheständler ehrenamtlich oder als Selbständige in Unternehmensberatungen benötigt, weil sie über unglaubliches Know-How aus ihrem Beruf verfügen. Kein Studienabsolvent kann ihre reichhaltige Berufserfahrung lernen. Wenn ein Arbeiter oder Angestellter 30-40 Jahre im Beruf war, kann er heute von vielen Kenntnissen profitieren und den nachwachsenden Generationen eine gute Hilfe sein. Ein Beispiel sei genannt von Vertriebsmitarbeitern im Außendienst: Sie haben eine starke Menschenkenntnis, gute Marktkenntnisse, genaue, geographische Kenntnisse bis in die letzten Winkel, reichhaltige Produktkenntnisse und vor Allem enormes Verhandlungsgeschick. Das sind Menschen mit Ausdauer, Engagement und Hartnäckigkeit. Sie alle gehen in diesen und nächsten Jahren in den Ruhestand und wir können nur hoffen, dass die nachwachsenden Kräfte ähnliche Ergebnisse schaffen. Das alles verleiht ihnen viel Anerkennung.

Selbst alte Menschen, die ihren Verstand durch Alzheimer oder Demenz verloren haben, gebührt Respekt und Menschenwürde. Unser Sozialsystem ist ausgebeutet, so dass die Menschen, die wirklich Hilfe brauchen, manchmal würdelos dahinsiechen müssen. Das fällt auf, lenkt man den Blick in die Alten- und Pflegeheime. Alte Menschen brauchen Rücksicht, Geduld und Fürsorge. Das sollten wir ihnen trotz knapper Kassen geben, denn sie haben auch viel in die Kassen eingezahlt. Wir jungen Menschen dürfen trotz aller Schaffenskraft, Mut und Geschwindigkeit nicht unsere alte Generation vergessen und dürfen sie nicht schlecht behandeln.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Die Bundeskanzlerin- die Kanzlerin der zwei Meinungen?

Seit einiger Zeit wissen wir: Atomausstieg bis 2022. Super! Noch vor einem Jahr war die Kanzlerin strikt dagegen, da sie sich für die Verlängerung der Atomkraftwerkslaufzeiten ausgesprochen hat. Nun kam Fukushima, die große Atomkatastrophe zwischen durch- und der Traum von der Atomkraft scheint geplatzt. Ich finde es an sich eine tolle Sache, aber wird es sich Frau Merkel irgendwann wieder anders überlegen? Ich weiß es nicht.

Hier noch einmal die Nachrichten vom September 2010: Merkels Laufzeitverlängerung

Der aktuelle Atomausstieg ist vermutlich kein Wahlgeschenk, denn bis zur nächsten Bundestagswahl ist es noch etwas hin. Aber es könnte sein, dass die Grünen bei den nächsten Landtagswahlen noch mehr Zuwachs bekommen könnten. Es stehen noch drei Wahlen an. Vielleicht doch nur ein Schachzug? Es geht um Wählerstimmen und um viel Macht. Wenn die Grünen mit ihrer Anti-Atompolitik zu viel Zuwachs erhalten ist die Macht von Merkel dahin.

Wahltermine

Die völlige Abkehr vom bisherigen Kurs der CDU, nämlich der Atomkraft treu zu bleiben, ist bemerkenswert. Tschernobyl war 1986 und seit dem hat sich nichts wesentliches Richtung Atomausstieg getan. Während der gesamten Regierungszeit von Kohl bis heute war bis auf ein knappes Jahrzehnt immer nur die CDU an der Regierung. Die Demonstrationen im Wendland ließen die Politiker scheinbar jahrzehnte lang kalt bleiben. Ich vergesse dabei nicht den geplanten Atomausstieg von Rot-Grün, den die CDU programatisch wieder umgeschmissen hat. Tschernobyl ist 25 Jahre her und den Globus traf nun die Katastrophe in Fukushima und Merkel lernt logisch zu denken. Wunderbar. Erst mal müssen Menschen sterben, bevor sich etwas tut. Es war abzusehen, dass mit der Atomkraft irgendwann ein größeres Unglück passiert. Es war einfach nur eine Frage der Zeit.

Das eine mal, 2010, sagt Merkel: "Atomkraftausstieg gibt es nicht"- 2011 sagt sie das völlige Gegenteil. Sie ist mit ihren Beschlüssen nicht verlässlich. Was ist eigentlich sicher in dieser Welt?

Was hat eigentlich Bestand in dieser Welt, in der alles im Umbruch zu sein scheint und wir uns ständig in Bewegung befinden? Was hat neben all der Schnelllebigkeit einen dauerhaften Bestand?

In der Bibel finden wir Wahrheiten, Geschichten und das Leben Jesu. Die Botschaft vom Kreuz, dass wir durch Jesu Tod die Erlösung haben ist seit 2000 Jahren gleich bleibend aktuell. Wir können im Zeitalter der Gnade leben und unsere Schuld am Kreuz lassen. Durch viele unumstössliche Wahrheiten wie die Seligpreisungen finden heute noch Menschen Kraft und Hoffnung. Gottes Wort aus der Bibel hat sich nie geändert und wird für immer so bleiben. Es geht dabei nicht um einen fiesen Gott, der seine Autorität beweisen will, sondern ein Gott, der in diesem Buch seine ganze Zuwendung zu den Menschen gezeigt hat und für immer einen Bund mit uns geschlossen hat.

Donnerstag, 18. November 2010

Google Street View und die anderen Überwachungen

Ich hatte ja schon einmal über die Überwachungen via Internet und anderem gesprochen.

Heute wurde übers Radio bekannt, dass Google jetzt für einige deutsche Städte Streetview freigegeben hat.

Was man da alles sehen kann! Bei günstigen Lichtverhältnissen kann man auch bei anderen Leuten ins Fenster oder in den Vorgarten schauen. Manche hat Streetview sogar bei der Gartenarbeit erwischt. Und dabei ist es sogar möglich, ganz nah heran zu zoomen. Und manche Gärten sind sogar so gestaltet, dass man ganz bequem rein schauen kann.

Mich wundert der geringe Widerspruch seitens der Bürger, die ihr Haus nicht unkenntlich machen wollten: Bloß eine Viertel Million Leute haben Google wiedersprochen. An sich etwas traurig, wenn wir 88 Millionen Einwohner sind. Das sind weniger als 1% der Bürger unseres Landes.

                                                            ***

Weiterhin planen extremistische Muslime wieder Anschläge in Deutschland. In Afrika wurde eine Bombe entschärft, die eigentlich Richtung Deutschland reisen sollte. Daraufhin wurde sofort die Debatte über die Vorratsdatenspeicherung erneut entfacht.

Der Preis der Sicherheit gewinnt bei den nicht genau wahrzunehmenden Bedrohungen einen hohen Preis. Früher konnte man wie besprochen seinen Feind an der Uniform erkennen, heute ist es schwierig, einen extremen Muslim auszumachen. Ein Muslim mit langem Bart muss noch kein Extremist sein. Darum kann es sein, dass die Überwachung unserer Internet- und Telefonverbindungen durchaus sinnvoll ist. Aber ist erst einmal die Schranke gebrochen, ist der Weg nicht mehr weit zur allgemeinen Überwachung von uns Bürgern. Dann werden für verhältnismäßig kleine Delikte vielleicht sogar die Kommunikationsverbindungen überwacht. Wer weiß schon, was Minister Schäuble noch alles vor hat.

Ich kann mir aber vorstellen, dass engagierte Verbände sich für eine sehr enge Begrenzung der Überwachung einschalten, damit der Bürger vor willkürlichen Überwachungen geschützt ist. So z. B. Überwachung nur im stringenten Verdachtsfall. Hierzu hörte ich heute morgen einen Beitrag im Radio, wo ein führender Hamburger Datenschützer vorschlug, nur für ganz kurze Zeit Telefonverbindungen zu speichern und sie dann entgültig zu löschen. Das wäre doch ein guter Mittelweg!

Sonntag, 21. März 2010

Krisenherd Europa

Schaut man zu den europäischen Nachbarn, muss man feststellen, dass auch dort große Probleme sind.




Bei unseren direkten Nachbarn zeigen sich Schwierigkeiten mit Rassismus. Dies lässt sich auf einigen Homepages nachlesen. Prager Rechtsextremisten verbünden sich beispielsweise mit den deutschen Rechtsextremisten. so ist Europa In Polen sieht es nicht besser aus: Seit Beginn der 1990ger ist der Rechtsextremismus aufgeflammt. Auch Korruption ist ein starkes Thema in dem Land so ist europa. In Italien und den Niederlanden sind Mitte-Rechts-Regierungen an der Macht. Ich halte die Lage in Italien für zugespitzt, da dort die Mitte-Rechts Regierung unter Berlusconi mit seinen Medienunternehmen auch eine starke Meinungsmacht bilden kann. Zudem ist unklar, woher eigentlich seine Finanzen für sein großes Geschäftsimperium kommen. Angeblich gibt es Verbindungen zur Mafia so ist Europa Auch er setzt sich massiv gegen Einwanderung ein. so ist Europa  Diverse Probleme neben dem Rassismus zeigt hier eine Autorin auf so ist Europa. Das italienische Volk muss für sein Recht kämpfen so ist Europa.

Die aufkommende Partei unter Wilders erfreut sich großer Beliebtheit: Bei Kommunalwahlen konnte er gute Stimmerfolge erzielen. so ist Europa Er gilt als Rechtspopulist und alle fragen sich,woher dieser Erfolg liegt. Aber der Erfolg liegt bei diesen Bedingungen auf der Hand: so ist Europa


Die Regierung in Prag wurde 2009 gestürzt, jetzt regiert eine Kommission. Dort sind politisch unsichere Verhältnisse. so ist Europa

Thema Gewalt: In Frankreich kam es 2005 zu Gewalttaten Jugendlicher, die Autos anzündeten in Paris. Das passiert uns, wenn Jugendliche und Arme Ungerechtigkeit vom Staat erfahren so ist Europa Das Thema wurde gelöst, in dem Sarkozy eine nächtliche Ausgangssperre gebot. so ist Europa

Griechenland ist das ärmste Land Europas. Das Land war kürzlich pleite, und Papa Europa spendierte unter Auflagen eine kräftige Summe Geld. Nun muss Griechenland sparen, aber die Einwohner wehren sich tatkräftig: so ist Europa

Fortsetzung folgt.

Donnerstag, 11. März 2010

Winnenden

Das Ereignis vor einem Jahr hat uns Bundesbürger aufgeschreckt. Und ich bin auch fassungslos über das Geschehene.

Aber ich möchte "Winnenden" gerne mal näher anschauen.

Der Amokläufer war psychisch krank. Seine psychische Krankheit ist nicht die alleinige Ursache des Amoklaufes, sondern er war Außenseiter und wurde offenbar gehänselt. Hänseleien, modern gesagt "Mobbing" löst bei den Betroffenen genau so Fassungslosigkeit aus. Denn was sie erleben ist u.U. menschenverachtend und es staut sich eine riesige Wut gegen die Ohnmacht auf, sich allein gegen seine Mitschüler nicht durchsetzen zu können. Dabei gibt es bei den Mobbern meist einen oder zwei "Anführer", welche viele Schulkollegen mit aufstacheln. Dabei sind den Mobbern die Konsequenzen des Opfers meistens nicht bewusst. Denn die leiden unter Depressionen und Ängsten. Ich kann das sagen, weil ich selbst viel in der Schule geärgert worden bin. Ich hatte den Eindruck, dass den Mobbern alles recht ist, was zum innerlichen Zusammenbruch des Opfers führt. Da gab es keine Grenzen! Sei es die Schultasche in den Mülleimer zu schmeißen oder eine häßliche Fratze von einem mit Namen drunter ans schwarze Brett zu hängen. Oder nieder reißen und fünf Schulkollegen traten mit Füßen auf mich ein. Den Tätern ist alles recht. Das Wegsehen der Pädagogen hilft den Mobbern noch, weiter zu machen.

Wer ist dann Schuld am Amoklauf?

Es wäre nicht dazu gekommen, hätten die Eltern auf die Zurückgezogenheit des Jungen stärker reagiert. Auch halte ich es für sinnvoll, wenn die Pädagogen Auffälligkeiten benennen und sie weiter melden. Die Eltern müssen gut auf die Kinder achten, wie sie sich fühlen. Denn wenn sie von ihren Eltern im Fall des Mobbings emotional vernachlässigt werden, verwahrlosen Kinder seelisch. - Auch ncoh im Jugendalter. Dies drückte sich bei mir durch eine zunehmende Zurückgezogenheit aus.

Sonntag, 7. März 2010

DAS Interview (Update 5.11.15)

Ich habe ein Interview in der Anskar-Kirche mit Hauptpastor Dr. Tillmann - Krüger zur Ökumenefähigkeit der Neuapostolischen Kirche abgehalten. Ich habe ihm am 12.1.2010 ein paar Fragen dazu gestellt und er konnte mir aufschlussreiche Antworten geben. Und ich gebe zu, dass er so zum Sprachrohr für viele Aussteiger geworden ist. Denn die NAK ist im tiefsten Sinne "ökumeneunfähig", -was den Mitgliederschwund vordergründig erklärt.

Ich war also mit einem mp3 Player mit Diktierfunktion mit frischen Batterien ausgerüstet(ich gebe zu, das Aldi-Modell ist schon etwas in die Jahre gekommen). Ich war überrascht, wie umfassend und präzise seine Antworten waren. Danach hatte ich nur noch das Problem, die Texte zu Papier zu bringen. Die entstandenen 14 Seiten konnte ich in 8 Stunden abhören und gleich auf dem Rechner speichern. Glücklicher Weise kann ich das 10-Fingersystem, was die Sache erleichterte. Der Text musste vom Pastor gegengelesen werden und vom Leiter der Anskar Kirche überprüft werden. Dies dauerte einige Zeit, da das Interview eine Zusatzbelastung zur täglichen Arbeit bedeutete. Das Interview ist zu sehen unter


Ich vermute, das Interview könnte zum Sprengsatz werden.

Update 5.11.2015...ich weiß nicht, inwiefern das Interview zum Sprengsatz wurde, hoffe aber, dass es für viele eine Ausstiegshilfe ist. Ich musste den angegebenen Link löschen, weil er ins Netz-Nirvana führte. Ich habe es aber noch und hier auf dem Blog ist es jetzt hier zu sehen:

http://wortwerkweb.blogspot.de/p/blog-page.html



Freitag, 12. Februar 2010

Besuch bei Oma

Meine Schwiegeroma wohnt mal nicht eben um die Ecke, sondern in Österreich. Ich denke, das ist schon wegen der anberaumten 10 Tage ein Beitrag wert. Wir haben natürlich viel gesehen und gehört und waren auch zu Besuch bei einer Frau, die die Bekannte meines Schwiegervaters war. Wir waren sehr lange bei ihr und hatten uns viel zu erzählen. U.a., dass mit der Hochzeit die Beziehung noch nicht fertig ist. -Nein! Dann fängts erst an, miteinander Beziehung zu gestalten und sich aufeinander einzustellen. Denn Traumpartner haben höchstens Traummaße...Eine Beziehung ohne Streit ist leider wie Brötchen ohne Mettwurst. Es ist nötig sich aneinander zu reiben, damit die Flächen glatt werden. Und das geschieht ein Leben lang. Zu zweit lernt man dann noch eine ganze Menge dazu! -Über sich selbst, über den anderen und..... über Frauen!Langsam lüften sich alle Geheimnisse. ;-)Ich glaube, dass die Ehe einfach diesen Raum bietet, zusammen zu leben. Die Ehe bedeutet Entwicklung zum "perfekten" Partner. Beziehung bedeutet reichlich mehr als nur Sex und dauerhaftes Glück. Da meine Frau und ich uns spät kennen gelernt haben, müssen wir manch eingeschliffene Angewohnheit aus unserer Singlezeit erst einmal "bearbeiten". 30 unterschiedlich gelebte Jahre sind anders, als nur vielleicht 18 Jahre.

Ich glaube, es ist gut das festzustellen. Bleibt die Frage, ob wir übers Gröbste schon hinweg sind...


Zusammen mit meinem "neuen" Cousin war ich auch in Wien unterwegs und auf dem Kahlenberg. Wie hier, war dort alles schneeweiß.

Wir stellten fest, dass auf dem Kahlenberg bei einbrechender Dunkelheit zuerst das Licht angeht und im Tal, in Wien, alle anderen nach diesem Zeichen das Licht anmachen. Und ich bin froh, mir bei der Glätte kein Bein gebrochen zu haben. Abends waren wir im Jazzkeller und hörten uns Nachwuchskünstler an.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Der Elbsegler

(Text mehrfach geändert) Wenn ich so durch die Stadt gehe, bemerke ich einen Geist, der sich überall breit gemacht hat:

Lifestyle.

Lifestyle trägt man am Körper,
man hört ihn durch Musik,
man startet ganz bestimmte Unternehmungen,
man spürt ihn im Herzen,
man sieht ihn im Internet und im Fernsehen.
Man konsumiert ihn mit Lebensmitteln oder sogar Drogen!

Ich finde das sehr erschreckend, da wir letztlich von Werbung und durch unsere Umgebung manipuliert werden. Sie geben uns vor, was gerade "in" ist. Jeder, der sich darum herum bewegt und in keine Schablone passt, wird zum "Outsider". Aber- das ist nicht schlimm, denn "Outsider" vereinigen sich und bilden widerum einen Lifestyle (Robert Misik, "Das Kultbuch").

Dabei finde ich die Frage spannend:

"Wer bin ich eigentlich wirklich, wenn ich als freier Mensch doch keine Identifikation brauche?- sondern doch eigentlich nur mich selbst als Individuum, das sich nach eigenen Willen gestalten will!"

Wer bin ich eigentlich wirklich, wenn jeglicher Lifestyle wegfällt?

Es fällt auf, dass es seit 1-2 Jahrzehnten ganz verschiedene Lösungen gibt, sein Leben zu gestalten. Vielfältige Arten von Beziehungen sind nebeneinander möglich, ohne im Entferntesten ein Tabu darzustellen. Der Fall jeglicher Grenzen macht uns zu meinungslosen Geschöpfen. Es darf ja alles sein und es ist nichts falsch.

Als Lebenswürze haben wir da noch unseren Lifestyle, der unser eintöniges Leben gerade noch erträglich macht. Aber- Lifestyle ist in enge Bahnen gepresst und in einer flexiblen Welt ständig wandelbar, bzw. verschärft in die Extreme.

Und wer macht uns das alles vor? - Siehe oben!

Ich glaube, wir sind Marionetten, die Werbebotschaften ausführen. Und darum sind wir alle gleichgeschaltet! Ich glaube, wir, in der industrialisierten Welt, leben das aus, was uns andere vormachen und für "richtig in" halten. Wir sind als Nation und als Industrienationen ein Organismus aus Lifestiyle! Ein in sich geschlossenes System, aus dem man nur in den Urwald oder in der Wüste entkommen kann (Wüsten können sehr erfahrungsintensiv für den Geist sein!)

Weil Werbebotschaften (und alles was darum herum noch dazu gehört, s.o. unter der Überschrift) einen bestimmten Inhalt ausmachen, versuchen sie einen bestimmten Lifestyle zu verkörpern, dessen Grundstimmung sich überall hin verbreitet. Und wir leben mittendrin.

Es fällt einem Individuum dann schwer, sich vom Lifestyle abzuschotten. Ich betrachte manches aber mit aufmerksamen Auge. Dann ist es gut, auf mich aufzupassen und mal das tragen, was mir wirklich gefällt. Mal die Musik hören, die mir wirklich gefällt. Vielleicht ist das eine der entscheidenden Fragen, wenn du das nächste mal einkaufen gehst: Gefällt es mir wirklich, brauche ich es, erfüllt es seinen WESENTLICHEN Zweck? Wenn wir uns das für jeden Artikel drei mal gefragt haben, können wir sicherlich bewusster und sinnvoller entscheiden.

Entgegen dem Lifestyle trage ich nun öfter mal eine Elbseglermütze (wie besprochen, auch das spiegelt einen bestimmten Lifestyle wieder)!


Eine besondere Rolle nehmen für mich Informationsmedien an, die wirklich Nachrichten berichten. Sei es Fernsehen oder Internet.

Manche Nachrichten haben reinen Unterhaltungswert. Wenn ich bei mir auf die Website meines Emailproviders schaue, werde ich mit Nachrichten überflutet, die mich nicht interessieren. Wären die Nachrichten nicht interessant genug, würden sie aber gar nicht gelesen werden. Insofern: Sind die heutigen Nachrichtenleser so desinteressiert, um sich nur noch über diesen gemeldeten Schrott zu informieren- über Randnotizen als Schlagzeile?

Sensationslust? Ich glaube, das Interesse unseres Volkes geht am Wichtigsten vorbei! Auch, wenn das Lesen bestimmter Artikel viel Spaß macht. Ich glaube, wenn wir diese unwichtigen Artikel lesen wollen, bekommen wir sie auch geboten. Ganz einfaches Motto! Aber so setzen wir uns auch der Manipulation aus, und so wissen wir gar nicht mehr so genau was wirklich wichtig ist.

Ein besonderes Erlebnis waren für mich die Nachrichten über die Schweinegrippe: Es gab Horrormeldungen über eine kommende Pandemie. Täglich Unglücksmeldungen von neuen Toten, die von der Schweinegrippe aufgefressen wurden. Nach einiger Zeit meldete sich Gunter Jauch in seinem Spiegel -tv und es war von offizieller Seite zu hören: Die Influenza und andere Grippen in den Jahren vorher haben wesentlich mehr Tote gefordert. Zu dem Zeitpunkt hatte die Bundesregierung schon viele Millionen Euro Steuergelder für Impfstoffe ausgegeben, die gar nicht gebraucht wurden. Und das, weil es bloße Manipulation, Panikmache seitens der Presse gab. - Ganz unabhängig davon, was für komische Kettenmails über den Mr Rumsfeld und sein gut angelegtes Geld bei einer Pharmafirma im Internet kursierten.

Wir glauben sicherlich alle, freie Menschen zu sein. Aber der Lifestyle,den wir uns auf unterschiedliche Weise reintun, engt uns unmerklich ein!

Tatsächlich erlaubt ein bestimmter Lifestyle auch nur das Handeln, welches von anderen erwartet wird. -Nebenbei gesagt ist es nicht selten, heute in verschiedenen Lebensbereichen zu leben. Es gibt Menschen, die tagsüber einen Beruf mit Ansehen nachgehen und abends in die Disco gehen. Daran ist erstmal nichts "verbotenes". Aber es sind zwei ganz verschiedene Lebenswelten, auf die man sich einlässt. Es gibt sogar Leute, die unterschiedliche, vom Geschmack her nicht zusammenpassende Veranstaltungen besuchen. Den einen Tag in der Oper, am nächsten Tag im Rockkonzert. Hier gibt es keine Grenzen. Aber innerhalb dieser Lebensräume herrschen Ordnungen, denen man sich anpasst und in deren Erwartungsmuster man sich hineinbegibt. So geht man beispielsweise nicht im Nadelstreifen zum Rockkonzert. Und wer es doch durchzieht, zieht auch viel Aufmerksamkeit an. Denn hier liegen die Grenzen vom Lifestyle, einer bestimmten Identifikation durch Kleidung.

.......
Fast unmerklich wird unser Datenschutzgesetz eingeschränkt- aber es wird in der öffentlichen Diskussion wenig darüber gesprochen. Gib doch mal bei http://www.google.de/ Stichwort "Bundesmelderegister" ein! Da kommen Nachrichten persönlich vom Bund, wie wir eingeschränkt werden sollen.

Ich glaube, da wird es wichtig, sich selbst eine Meinung zu bilden über Nachrichten, die wichtig sind und eher glaubhaft. Es gibt die Möglichkeit, sich beim Deutschen Pressedienst und bei destatis persönlich über die Lage der Deutschen Nation zu informieren. Aber- wer weiß, ob das nicht auch irgendwie manipuliert wurde....

Ich wünsche mir für unser Land, dass die Menschen wieder auf die Straße gehen und für ihre Rechte kämpfen und sich nicht von ihrem Lifestyle so stark betäuben lassen, dass sie irgendwie nicht mehr viel kümmert. Wenn wir die Regierung andern überlassen, werden wir von denen regiert. Und das Volk ist die Regierung! Wie war das noch 1989? Wir sind das Volk?

Es werden immer wieder Diskussionen über die "richtige" Zeitung / Nachrichtensender" ausgelöst. Für mich ist Fakt: Es ist alles meinungsbelegt und öfter mal Lüge. Sofern ich nicht die letzten Käseblätter wie die Blöd lese, kann ich immer noch an Informationen rankommen. Aber Nachrichtenredaktionen sind von ihren Informationsgebern auch abhängig. So sind Nachrichten im Wahrheitsgehalt immer relativ...und was von der Bundesrepublik kommt ist ja auch nicht immer die Wahrheit. An sich erschreckend, aber wie war das noch mit dem Tanklaster in Kundus?


Hier überschneiden sich die Möglichkeiten der Manipulation bzw. der Desinformation. Wer wirklich an Informationen herankommen möchte, muss sich über Suchmaschinen schon ein bisschen mehr Mühe geben.

Im Zusammenhang mit Nachrichten ergibt sich auch ein bestimmter Lifestyle: Die für uns interessanten Informationen spiegeln unseren Lifestyle wieder. Es wäre hier möglich einzuwenden, dass ich die Medien für reinen Informationsbedarf nutze. Aber bei den Nachrichten bleibt es ja nicht, was man sich ansieht. Sondern meistens wird auf diese Weise auch noch der ein oder andere Film, Musik oder auch Unterhaltsames konsumiert.

Lifestyle ist nicht etwas, was man wie einen Mantel wieder ablegen kann, sondern uns im ganzen Wesen durchdringt und es nach außen- bewußt oder unbewußt sichtbar machen. Wir übernehmen sicherlich diesen Geist aus unserer Umgebung und sind ihm ausgesetzt. Es fällt uns nur nicht mehr auf, weil wir ein Teil des Systems sind.

Menschen müssen sich die Frage stellen, in wie weit sie sich dem aussetzen wollen und in wie weit sie noch Individuum bleiben wollen und ganz bewusst entscheiden: "Was ist denn jetzt gut für mich und was ist wesentlich"?
".