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Donnerstag, 25. April 2013

Freisprechanlage


Am Kreuz kann man frei sprechen und Jesus alles sagen.

Samstag, 2. Februar 2013

It's very interesting!

Most of my readers come from USA in this month. It's very interesting, because this blog is only written in German. In fact, sometimes, not only this month, the most readers come from there. And my English ist not very well. But I could write my posts in German and translate it in English. What do you mean? Perhaps it is recomended, to write in German and the American use google translator...

you will read me! ;-)

Samstag, 29. Dezember 2012

New World Order

Lange habe ich daran gezweifelt, dass es eine NWO geben würde. Aber wirklich, es gibt Nachrichten darüber. Die Neue Weltordnung wird einfach sein: Die Eliten eliminieren die Armen. Viel gibt es im Internet darüber zu lesen, wie z. B. auf http://alles-schallundrauch.blogspot.de
Hier nun ein Beitrag von der "European Union Times"

http://www.eutimes.net/2012/11/brzezinski-populist-resistance-is-derailing-the-new-world-order/

Ein Text, der sich auch in Deutsch übersetzen lässt mit Hilfe von google.de

Ich hoffe, das Entsetzliche steht uns noch nicht so schnell bevor.

Viele Grüße

Spechti

Freitag, 21. Dezember 2012

Wo war heute am 21.12.2012 der Weltuntergang?- Eine Bildergalerie

Hallo,

ich habe mal recherchiert und versucht, den Weltuntergang zu finden.

Hier eine kleine Bildergalerie:


 Das war am 20.12. - um ca 22.30 Uhr- ist irgendetwas in Sicht bei uns im Garten?


 Hat sich der Weltuntergang im Rasen versteckt?


Am 20.12.12, 22.30 Uhr Ortszeit: Nichts ungewöhnliches auf unserer Dorfstraße!

 Tut sich vielleicht etwas in unserer Mülltonne?





0.30-1.00 Uhr, unsere Dorfstraße am 21.12.2012. Es tut sich einfach nichts!

 Vielleicht sieht man vom Weltuntergang etwas in unserem Schuppen!


 Oder in unserem Wohnzimmer?


Wie sieht der Weltuntergang in unserer Küche aus?


 Gegen Mittag in Hannover- keine Spur vom Weltuntergang!





 Hat sich der WUG vielleicht in dieser Rabatte versteckt?


 Melde: Mülltonne unverändert.


der Schuppen zum Vergleich...


 Ob sich hinter dem Nebel der Weltuntergang verbirgt?


 Oder sich hinter einem der Brückenpfeiler versteckt hält?

Ich habe den BIG WUG vom 21.12.2012 einfach nicht gefunden!

Es ist 23.45 Uhr und er ist nicht da gewesen. Ob sich der WUG das anders überlegt hat?

:-)

Gruß
Spechti


Donnerstag, 2. Februar 2012

Leben und Tod -so nahe zusammen.

Im Dezember begann meine neue Maßnahme und ich konnte auf diesem Weg verhindern, langfristig von Hartz IV leben zu müssen. Darüber bin ich sehr froh. Kurz danach kam unsere erste Tochter am 28.12. auf die Welt. Wir sind sehr glücklich über sie und freuen uns, dass sie da ist. Sicherlich macht es viel Arbeit, sie zu ernähren und zu pflegen. Aber sie ist ja so goldig! Sie wog zur Geburt 2820 g und war 50 cm lang. Sie trinkt sehr gut und beginnt schon erste Brabbelversuche. Das ist ein Anzeichen für eine frühe Entwicklung, denn eigentlich beginnen Säuglinge erst ab der 7. Woche erste Sprachversuche. Sie ist einfach wunderbar.



Gleichzeitig muss ich mich jetzt mit dem Tod meiner Mutter auseinander setzen. Sie starb am 21.1.2012 an ihrer langen Krankheit. Ich wusste schon, dass es irgendwann soweit sein wird, aber dass es dann so schnell ging, hätte ich nicht gedacht. Nur die letzten Tage vor ihrem Tod machten mir deutlich, dass es nicht mehr lange dauern kann. Noch zu Weihnachten ging es ihr -den Umständen entsprechend etwas besser. Mich tröstet, dass ich sie die letzten 1,5 h vor ihrem Tod begleiten konnte. Ich wusste nicht, ob sie mich noch wahrnimmt.Nur anhand ihrer heftigen Atemreaktion als ich den Raum betrat, war zu merken, dass sie mich noch wahrgenommen hat.

Zu ihren letzten Atemzügen konnte sie wenigstens noch ihre jüngste Enkelin wahrnehmen, denn meine Mutter war nicht in der Lage, sie früher zu sehen. Wir legten ihr unsere Tochter an die Seite und hielten unsere Tochter so, dass sie mit der Hand die Wange meiner Mutter berühren konnte. Meine Mutter schien überglücklich zu sein, dieses kleine Wesen noch einmal kennen lernen zu können.

Als ich merkte, dass ihr Atem immer schwächer wurde, sagte ich zu ihr:
"Getragen vom Vater"
"Jesus liebt dich"
"Geh zum Vater".

Darauf hin ließ ihr Atem ganz nach und sie verstarb.

Das Leben dauert statistisch gesehen so um die 80 Jahre. Aber es endet in jedem Fall tödlich. Eine unumgehbare Sache, gegen die noch kein Mittel gefunden wurde. Es war für mich eine unbegreifbares Ereignis, weil meine Mutter von einem Moment auf den anderen nicht mehr war. Und sie wird lebend nicht mehr auf dieser Welt gesehen werden. Das Leben ist endlich und vergänglich. Wir glauben an ein Leben nach dem Tod, aber bis es mich trifft, werden noch ein paar Jahre/ Jahrzehnte vergehen. Aber wann? Wer weiß das schon! Solange muss ich damit leben, dass meine Mutter nicht mehr ansprechbar ist.

Trotz der schnellen Abfolge der Geburt unserer Tochter und dem Tod meiner Mutter bin ich glücklich, dass meine Mutter ihre jüngste Enkelin im wahrsten Sinne des Wortes in letzter Minute kennen lernen konnte und sie sich nicht lange quälen musste. Mutters Zustand hatte sich in den drei vorangegangenen Wochen so stark verschlechtert, dass ich froh sein kann, dass sie nun von ihrem Leid erlöst wurde.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Listen to the music!

Im Internet findet man viel Musik, wenn man etwas sucht. Gerade elektronische Musik ist leicht zu finden. Als Stichwort für Suchmaschinen mal verwenden:

"deep funky House Music"

Man höre und staune ;-)

Roby Maas Soul Session Vol 1

Weiterhin finde ich die Samplerreihe von Bargrooves von diesem Musikverlag total super:

http://www.seamlessrecordings.com/

Dienstag, 9. November 2010

Adrian Plass kommt nach Walsrode!

Ich mache etwas Eigenwerbung, da meine Frau mit ihrer christlichen Buchhandlung (Alpha-Krelinger Buchhandlung) ein großes Event geplant hat: Adrian Plass macht einen unterhaltsamen Abend und der Anlass ist das:"Tagebuch eines frommen Chaoten", welches es bereits 20 Jahre auf dem Deutschen Markt gibt. Für dieses Jubiläum ist der Engländer extra auf Deutschland Tour und kommt dieses Jahr nur noch nach Krelingen und Bad Segeberg, was den norddeutschen Raum betrifft. Es wird spannend

Adrian Plass kommt nach Walsrode-Krelingen
am 29.11.2010
um 18.30 Uhr Einlass und
19.30 Uhr Beginn

Die Karten kosten im Vorverkauf 9 € /ermäßigt 6 €und an der Abendkasse 10 €  /erm.8 €.

weitere Infos auf

Geistliches Rüstzenrum

Buchhandlung

Wir wünschen uns viele Besucher!

Sonntag, 17. Oktober 2010

Blogsanierung

Ich werde meinen Blog etwas überarbeiten. Als nächstes kommt etwas Werbung hinzu, damit ich noch ein paar bunte Bildchen mehr im Blog habe. Und farblich - ich weiß es- war es bisher der letzte Versuch. Bzw. eine Möglichkeit, das Gewicht auf die Beiträge zu legen und weniger auf hippen Schnick-Schnack. Ich werde trotzdem etwas an der Farbgestaltung ändern und ein bisschen am Layout, damit Sie, liebe Leser, nicht nach dem Lesen meiner Beiträge 2 Minuten aus dem Fenster schauen müssen, um wieder scharf sehen zu können.

Übrigens würde ich mich mal über Rückmeldungen freuen, wie z. B. im Gästebuch (Eingabe von Email-Adresse nicht erforderlich), sowie mal einen Kommentar o.ä. Kommentare können ja auch als "Annonymus" abgegeben werden. Einfach das Klapp-Menü öffnen. Immerhin habe ich bereits Leser aus fernen Ländern.

Dienstag, 12. Oktober 2010

C-Orgelkursus (editiert)

Am 22.9 begann mein Orgelseminar. Wir treffen uns jeweils Mittwochs um 16.00. Zuerst bekomme ich eine halbe Stunde "persönlichen" Gesangsunterricht, da ich auch noch Fach Chorleitung belege. Das ist recht spannend, da ich glaube, nicht richtig singen zu können. Um also meine Resonanzkörper auszunutzen, lerne ich richtiges singen. So klingen die ersten Versuche- trotz jahrelanger Chorerfahrung- eher nach Brunftlauten heimischer Waldbewohner. Aber das wird sich mit der Zeit hoffentlich geben.

Ich singe jetzt in meiner Freizeit aus lauter Kehle: a-e-i-o-u. Erst mit Finger zwischen den Schneidezähnen(behelfshalber lieber einen Sektkorken), dann mit "Zähne zusammen" und dann mit weit geöffneten Mund. Das trainiert die Zunge darauf, die Vokale richtig zu bilden.


Nach dem Gesangsunterricht folgt über 2,5 h geballte Theorie. Es begann alles mit der Gregorianik und den mittelalterlichen Kirchentonarten und sind derzeit dabei, den Quintenzirkel auswendig zu lernen und die Tonarten rauf - und runter zu transponieren.

Der Orgelseminar dauert 2 Jahre mit abschließender Prüfung und dann kann ich mich erst "nebenberuflicher Kirchenmusiker" nennen. Voraussichtlich wird die Orgel- und Chorleitungsprüfung im Sommer 2012 sein.

Mein Stück "Ich ruf zu dir Herr Jesu Christ" von Bach ist natürlich längst eingeübt und ich übe jetzt an einem sehr lauten Stück von Mendelssohn bei meinem Lehrer in der nächsten Stadt.

Für Interressierte noch ein paar Registrierungstipps für "Ich ruf zu dir Herr Jesu Christ":

Da es ein sehr ruhiges Stück ist, müssen eher leise Register genommen werden. Am Besten, man spielt die Melodie auf einem anderen Manual, sofern man die Möglichkeit dazu hat. Im Cantus Firmus sollte man etwas hervorstechendere Register nehmen, wobei sich z. B. gut ein Zungenregister lohnt.

Hier ein paar Möglichkeiten von meinem Lehrer:

Solo: Prinzipal 8'
Begleitung: Flöte 8'
Pedal: 16' u. 8' (z. B. Subbaß und Prinzipal)

oder:

Solo Flöte 8' und 4'
Begleitung: 8'
Pedal: 16' u. 8' wie oben

oder:

Solo: Krummhorn 8'
Begleitung: Flöte 8'
Pedal: wie oben

oder:
Solo: Flöte 8' + Flöte 22/3 (Nasat, je nach Orgel)
Begleitung: Flöte 8'
Pedal ""

Oder
Solo: Prinzipal 8' und Quintatön 4' (oder was gerade zur Verfügung steht) und Gedackt 4'
Begeleitung: Rohrflöte 8', Flöte 4'
Pedal: ""

(eigener Vorschlag)

Donnerstag, 29. Juli 2010

Organistenfahrt nach Lüneburg

Gestern war es soweit: Ich fuhr mit einigen Kollegen aus dem Kirchenkreis nach Lüneburg, darunter auch unser Kreiskantor. Wir besichtigten die großen Orgeln in der Nicolaikirche und in der Johanniskirche.

So eine Organistenfahrt ist so etwas wie feinste Tiramisu nach dem Mittagessen. Das macht so viel Spaß mit mehreren Leuten die Orgeln zu sehen und auszuprobieren. Man kann dabei neues kennen lernen und kann sich austauschen, bzw. fachsimpeln und das Ausprobieren der Orgeln ist für einen orgelinfizierten oft der Höhepunkt.

In der Nikolaikirche trafen wir eine Orgel aus der Zeitepoche der Romantik (1800-1950), welche von Furtwängler und Hammer erbaut wurde. Die dreimanualige Orgel entstand in ihren wesentlichen Teilen 1899 und besteht aus einer pneumatischen Traktur. Zum Spielen muss ich mich erst darauf eingewöhnen, denn ich bin das Traktieren nur auf einer Mechanischen Traktur gewohnt. Es gab verschiede Koppel, die mir erst mal bekannt waren. Daneben gab es einen Melodiekoppel, d.h. einen Oktavkoppel der obersten Stimme und andere Koppel. So kann z. B. bei einem Choral die Melodiestimme verstärkt werden. Die Orgel hat zwei Schweller, eine als Walze gedacht und ein "normales Schwellwerk". Heute dürfte die Orgel besser klingen als zu dem Zeitpunkt ihrer ersten Erstellung. Das lag an der trägen Pneumatik und an einer schwachen Windanlage. Die Orgel wurde mehrfach verbessert und verbaut. 2002 wurde sie auf die ursprünglichen Register zurückgeführt, damit sie wieder eine "echte romantische" Orgel ist



Die Orgel hat "vorprogrammierte" Registerzüge wie "Pianissimo", "Piano", "Mezzoforte", "Forte" und "Fortissimo", "Tutti", "Pedal Piano" und "Pedal mezzoforte". Das ist zum Spielen sehr angenehm, denn die Werke der Künstler aus der Romantik wechseln häufig zwischen laut und leise. Dann kann man als Spieler nicht immer so viele Register raus und rein ziehen, da sonst im Musikstück große Pausen entstehen würden.

Pneumatische Orgeln haben oft den Nachteil, dass die Töne beim Spielen verzögert erklingen. Da gibt es Orgeln, auf denen man keinen vernünftigen Triller zustande bekommt, weil man dann einfach nur zwei Töne gleichzeitig hört. Auf dieser Orgel war das aber kaum zu merken. Ihr großer Vorteil ist aber, dass man gegenüber mechanischen Trakturen nicht so stark in die Tasten hauen muss, wenn alle Koppeln eingeschaltet sind. Das kommt den großen Orgeln sehr entgegen, da die große Anzahl der Register das Spielen erschweren würde.

Die Orgel verfügt über 48 Stimmen, von denen viele Zungen, weiche Flöten und zarte Streicher auf den Manualen verteilt sind. Es gibt an dieser Orgel nur einige wenige Prinzipale, was typisch ist für Orgeln der Romantik. Es gibt im ersten Manual einen Prinzipal '16, Oktave '4, Oktave '2, im zweiten Manual einen Prinzipal '4 und im dritten Manual keinen. Eine Barocke Orgel hätte wenigstens einen Prinzipal '8, der für diese Zeitepoche sehr wichtig ist. Darum lassen sich barocke Stücke auf dieser Orgel eher nicht spielen, was ich nicht so gut gelungen finde. An den vorhandenen Prinzipalen fällt ein sehr weicher Klang auf, der sehr "flötig" klingt.

Im Pedal findet sich sogar ein Prinzipalbaß '32, der sehr laut ist. Mich wundert, dass es im Pedal nur ein einziges Zungenregister gibt: Posaune '16. Aber ich denke, man hat bei den großen Werken ohnehin die Koppeln eingeschaltet, so dass man einige Zungen aus den Manualen hören kann.

Die Orgel steht auf einer Empore etwas abseits vom Kirchenschiff. Da das Hauptschiff schmal und lang ist, gibt es von der Orgel nur dumpf etwas im Gemeinderaum zu hören. Das liegt nun an der historischen Kirche, was man nicht ändern kann.

Die Orgel hat viel Spaß gemacht. Ich habe zum Probieren einen Choral (Wenn Friede mit Gott, 19 Jh) auf dem dritten Manual gespielt, was sich nur wie "gehaucht" anhörte. Ich fand das klasse!

Als zweites ein Werk von Rheinberger. Das habe ich sehr fett registriert und das Stück wirkte durch die Orgel auch sehr wuchtig.

Insgesamt imponiert die Orgel durch die vielen Streicher und Zungen auf den Manualen. Das trifft man nicht an jeder Orgel an und sie war wirklich am heutigen Tag ein Leckerbissen.


In der selben Kirche nahmen wir auch an einer Kirchenführung teil. Es war ganz interessant, denn dort gibt es auch die älteste Stadtansicht der Welt zu sehen. Sie entstand im 15 Jh. und steht im Altarbereich, wo eine Begebenheit mit dem Heiligen St. Andreas abgebildet ist und im Hintergrund die Stadtansicht von Lüneburg zeigt.


Nun gingen wir in die zweite Kirche, die Johanniskirche und sie besitzt zwei Orgeln. Das kommt mittlerweile öfter in großen Kirchen vor. Die erste wurde im 16. Jh. das erste mal erbaut und die zweite ist ganz neu aus diesem Jahr. Die erste Orgel sieht natürlich so aus, wie man sich Orgeln vorstellt, die moderne Orgel besticht durch ihren würfelartigen Aufbau und ist insgesamt ohne auffällige Verzierungen und steht hinter dem Altar auf einer Empore.

Als erstes hörten wir ein halbstündiges Konzert auf der alten Orgel. Später hat es mich sehr gewundert, dass der Organist auf dieser Orgel gespielt hat, obwohl er auf der anderen Seite der Kirche eine Orgel hat, die einer französischen Cavalle-Coll Orgel sehr ähnelt.

Wir hörten also auf der Orgel aus dem 16. Jh. (Barockzeit) Werke von Mendelssohn und C. Franck Choral E moll (Romantik).

Nach dem Konzert besuchten wir die Orgel aus dem 16. Jahrhundert von Niehoff und Johannsen. Auch hier wurde seit ihrer Entstehung viel gearbeitet, aber es sind im Oberwerk noch originale Pfeifen vorhanden. Das Orgelwerk besteht aus dem Rückpositiv (1. Manual), dem Hauptwerk (2. Manual=Klaviatur), dem Oberwerk (drittes Manual) und dem Pedalwerk. Letzteres sind seitliche Pfeifentürme. Es gibt 5 Koppeln mit 51 Registern. Eine große Orgel, die besonders basslastig ist. Allein im Pedal sind 15 Register, die einen bombastischen Klang haben. Daneben ist ein Radialpedal vorhanden, d.h. die Pedalen stehen nicht im 90° Winkel zur Orgel, sondern verlaufen sternförmig von der Orgelbank. Das macht das Spielen beim ersten mal etwas gewöhnungsbedürftig.

Es ist eine typische Barockorgel, sogar schon mit Pneumatischen Werk. Damit genügt sie heutigen Ansprüchen, denn das starke Drücken der Tasten würde die Finger beim schnellen Spiel verkrampfen, oder gar unmöglich machen.

Auf dieser Orgel lohnt es sich, typische Stücke aus der Barockzeit von den alten Meistern zu spielen, wie z. B. Buxtehude, alle Bachs, Bruhns, V. Lübeck, usw. Auch lohnt es sich, manche romantischen Stücke darzustellen, aber nicht in dem Umfang wie in der Nikolaikirche. Stücken von C. Franck oder Max Reger kann diese Orgel nicht genügen, es sei denn, man hat als Spieler einen Registranten.

Die Register sind aus der Barockzeit neu eingesetzt oder restauriert worden, so finden sich im Gegensatz zur romantischen Orgel viele Prinzipale und Flöten, keine Streicher und nur wenige Zungen. Auf allen Manualen befinden sich nur insgesamt 5 Zungen. Da bekommt der Choral "O dass ich tausend Zungen hätte" eine ganz andere Bedeutung ;-). Für Barockorgeln ist das aber ganz typisch.

Nur für das Pedal gibt es im Verhältnis mehr Zungen: 2* Trompete '8 und '4 und 2* Posaune '32 und '16.

Beim Spielen wollte ich gerne eine große Klangfülle ausnutzen und spielte das große d-Dur Präludium von J. S. Bach. Das hat echt geschockt, da vor allem in den Schlusstakten noch mal der Bass so richtig zur Geltung kommt und so hats in der Kirche auch mächtig geballert. Mir blieb das Glück beschieden, dass keine Fenster zu Bruch gingen ;-). Das zweite Stück war ein kleines Choralvorspiel von Max Reger "Eins ist Not ach Herr dies eine". Es ist so komponiert, dass man es mit zwei verschiedenen Registrierungen spielen kann. So spielte ich die Phrasen abwechselnd auf dem Hauptwerk und auf dem Rückpositiv. Für mich war es klasse, meine Stücke auf dieser großen Orgel zu hören.

Nach dem einige aus der Gruppe die Orgel ausprobiert hatten, gingen wir zu der Kuhn Orgel aus dem Jahr 2010 mit nur 2 Manualen und natürlich ein pneumatisches Spielwerk. Wie gesagt, sie ähnelt sehr den französischen Orgeln von Cavalle-Coll, aber sie hat ihre neudeutschen Abstriche bekommen. Es ist ein recht kleines Positiv, welches trotz seiner geringen Größe nicht weniger Krach macht. Denn es sind nur 28 Register, wo wo fast gar keine Prinzipale vorhanden sind. Aber jede Menge Zungen und Flöten. Anbei ist eine Setzeranlage mit 4 *1000 Kombinationen und vier Koppeln. Da es eine Orgel ist, welche sehr romantisch geprägt ist, lassen sich in diesem Fall überhaupt keine barocken Stücke darauf spielen.

Zum Abschluss unseres Tages spielte ich ein anderes Stück von Rheinberger, was sich für meine Ohren auf dieser Orgel ungewöhnlich anhörte. Rheinberger hatte aber seine Werke für solche Orgeln geschrieben.

Ich fand den Tag total super und möchte das auch gerne wiederholen. Nächstes Jahr geht es weiter.

Mittwoch, 14. April 2010

Neues Familienmitglied



Nicht wie erwartet haben wir ein Kind bekommen, sondern uns einen ganz lieben Hund zu gelegt. Es ist Mobby und ein Mix. Nur, aus welchen Hunden er gezüchtet worden ist weiß niemand. Mobby kommt aus Rumänien und war ein Straßenhund, der freigekauft worden ist und wir haben ihn dann bei einer Tiervermittlung in der Nähe von Rotenburg gekauft. Er ist auch sehr dankbar und ein ganz verschmuster ;-) Der Hund ist ein Jahr alt und ....total süüüüüüüß!

Sonntag, 7. März 2010

DAS Interview (Update 5.11.15)

Ich habe ein Interview in der Anskar-Kirche mit Hauptpastor Dr. Tillmann - Krüger zur Ökumenefähigkeit der Neuapostolischen Kirche abgehalten. Ich habe ihm am 12.1.2010 ein paar Fragen dazu gestellt und er konnte mir aufschlussreiche Antworten geben. Und ich gebe zu, dass er so zum Sprachrohr für viele Aussteiger geworden ist. Denn die NAK ist im tiefsten Sinne "ökumeneunfähig", -was den Mitgliederschwund vordergründig erklärt.

Ich war also mit einem mp3 Player mit Diktierfunktion mit frischen Batterien ausgerüstet(ich gebe zu, das Aldi-Modell ist schon etwas in die Jahre gekommen). Ich war überrascht, wie umfassend und präzise seine Antworten waren. Danach hatte ich nur noch das Problem, die Texte zu Papier zu bringen. Die entstandenen 14 Seiten konnte ich in 8 Stunden abhören und gleich auf dem Rechner speichern. Glücklicher Weise kann ich das 10-Fingersystem, was die Sache erleichterte. Der Text musste vom Pastor gegengelesen werden und vom Leiter der Anskar Kirche überprüft werden. Dies dauerte einige Zeit, da das Interview eine Zusatzbelastung zur täglichen Arbeit bedeutete. Das Interview ist zu sehen unter


Ich vermute, das Interview könnte zum Sprengsatz werden.

Update 5.11.2015...ich weiß nicht, inwiefern das Interview zum Sprengsatz wurde, hoffe aber, dass es für viele eine Ausstiegshilfe ist. Ich musste den angegebenen Link löschen, weil er ins Netz-Nirvana führte. Ich habe es aber noch und hier auf dem Blog ist es jetzt hier zu sehen:

http://wortwerkweb.blogspot.de/p/blog-page.html



Donnerstag, 25. Februar 2010

Die Sache mit Kirche

Die Sache mit "Kirche" bewegt mich ja schon lange. Ich nenne mich Christ und war knapp 30 Jahre meines Lebens neuapostolisch. Jetzt bin ich 34 Jahre alt und habe einige Erkenntnisse gewonnen:
1. Gott liebt mich
2. Die Neuapostolische Kirche ist eine Sekte
3. Kritisieren erlaubt!

Näheres kann man von mir auf   zabonline

im Forum ("Auseinandersetzung mit unserer Kirche") nachlesen.

Zabonline ist die Onlineausgabe der neuapostolischen Bremer Jugendzeitung. Ich dachte, ich probiere mal aus, sie auf ihren Irrweg aufmerksam zu machen

Im engsten Sinne und tiefsten Beteuern die Verabschiedungsklausel: MFG! für meine literarischen Ergüsse

Dienstag, 16. Februar 2010

Das Rauchopfer

Manche haben sofort das alttestamentarische Rauchopfer im Kopf, wo die beste Ernte Gott geopfert wurde. Aber damit hat es nichts zu tun. Manche glauben vielleicht auch, ich würde jetzt eine Zigarette rauchen. -Nah dran, es ist nur das Gegenteil.

Ich bin aus der Sekte der Raucher ausgestiegen. Ich habe es geschafft, über mehrere Tage rauchfrei zu sein. Ich habe nicht mal einen "Schmachter". Ich habs Gott gesagt und ihm gesagt, "mach, dass ich keinen schwierigen Entzug habe" usw und es ist irgendwie ganz einfach. Jetzt habe ich gewissermaßen das Rauchen geopfert...Angefangen hat alles mit einer Reise nach Wien...

Dienstag, 19. Januar 2010

C-Orgelprüfung in der Mache

Ich orgel ja schon seit meinem 10. Lebensjahr auf so mancher Kirchenorgel, was mir auch Spaß macht. Aufgrund so allerlei Hindernissen konnte ich die Prüfung noch nicht machen- und ich denke, dass es jetzt mal "dran" ist. Mit dieser Prüfung bin ich dann auch dazu berechtigt, Gottesdienste zu spielen und nebenbei ein paar Euronen zu verdienen. Im September geht es voraussichtlich in Verden -oder in Celle zu einem anderen Zeitpunkt- los. Kurslänge: 2 Jahre, ein mal pro Woche Unterricht + nebenbei viel Üben. Ein "Probespielen" bei dem hiesigen Kantor habe ich mit wenig Mühe "bestanden". Doch es geht weiter: Ich nehme Orgelstunden bei ihm und habe als nächste Aufgabe, noch mal von Bach einen Choral einzuüben. Mach ich doch gerne! Klar! Wers kennt: BWV 629, "Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ". Ein Standardwerk für Kirchenmusiker.

Übrigens ein wertvoller, vielsagender Spruch von meinem Onkel:

"Wo du nicht bist, Herr Organist, da schweigen alle Flöten!"

Dienstag, 29. Dezember 2009





Oben: Die überraschende Verlobung am 5.7.08 mit meiner Frau am Zollenspieker. Gleich daneben. Dann: Fotosession beim Fotografen, bei der wir besonders viel Spaß hatten.

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