Ich dachte, ich mache ein paar Aufnahmen von mir. Sie sind jetzt auf Youtube verfügbar. Schaut gerne mal rein. Es sind Aufnahmen von Rheinberger; diese Stücke wurden bisher noch nicht auf Youtube veröffentlicht.
Viel Spaß!
http://www.youtube.com/user/Nerodereineinhalbte?feature=mhum
wortwerkweb. Das Unfassbare ist so oft das Naheliegende-Ruhe und Erholung gebe der Nachtschlaf. Dies ist keine offizielle Seite der Neuapostolischen Kirche. Die Neuapostolische Kirche würde sich von meinen Aussagen distanzieren... Das hab ich ja noch nie gesagt. Ist aber an dieser Stelle unbedingt angebracht! :-) Der Blog ist Werbe-"finanziert", es gibt weiter keine Sponsoren ;-)
Samstag, 23. April 2011
Samstag, 19. März 2011
Ein fröhlicher Sonnabend Morgen
Heute morgen wurde ich als erster wach und ging mit unserem Mobby vor die Tür. Meine Frau war noch nicht wach und hatte nur im Schlaf mit bekommen, dass ich weg war. Ich kam auf die Idee, Brötchen für uns zu kaufen und meiner Frau eine Freude zu machen. Als ich mit den Brötchen zurück kam, hatte sie den Frühstückstisch schon gedeckt... und aufgebackene Brötchen bereits warm auf den Tisch gestellt. - Sie wollte mir auch eine Freude machen! Wir mussten beide lachen, weil wir beide die selben guten Gedanken füreinander hatten und haben uns gefreut, weil einer an den andern gedacht hat. Brötchen sind für halbwache Zeitgenossen wie wir morgens eine schöne Angelegenheit, da man sie sich mit wenig Besteck zum Essen vorbereiten kann. :-)
Es ist auch schon vor gekommen, dass wir aufgestanden sind und unabhängig voneinander uns gegenseitig das Bett gemacht haben. Das fand ich auch super!
Es ist auch schon vor gekommen, dass wir aufgestanden sind und unabhängig voneinander uns gegenseitig das Bett gemacht haben. Das fand ich auch super!
Montag, 14. März 2011
Katastrophe in Japan und wo war Gott?
Die Ereignisse in Japan sind wirklich erschütternd. Der Tsunami und die gefährdeten Atomkraftwerke mit der austretenden Radioaktivität verursachen ein verheerendes Leid. Ich glaube, die ganze Welt sieht gerade wie traumatisiert auf Japan.
In all diesem Chaos fragt man sich schon, "wo ist Gott in diesem Chaos"?
Das ist so ein wunder Punkt, an dem vor Allem Christen an ihre Grenzen stoßen und viele fragen uns "und? Wo ist jetzt euer Gott?"
Da gibt es das charismatische/streng evangelikale Lager, die behaupten, dass Japanesen ja nicht an Christus glauben und sie darum dafür bestraft werden. Uns Europäern geschieht nichts, da wir an Gott glauben.
Ich halte das für eine unzulässige Aussage, da Christen in Europa schon lange nicht mehr alle an Gott glauben- und aus manchen weiteren Grund würde ich so etwas nicht stützen.
Das nur als Gedankensprung.
Aber wieso musste dieser Tsunami so viele Menschen vernichten und Gott hat da nicht eingegriffen?
Es ist traurig, aber es gibt im Neuen Testament keinen Hinweis darauf, dass Gott immer alles so lenkt, dass niemand umkommt. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass ein Mensch niemals Leid erfahren würde. Ganz im Gegenteil, die Bibel weist eher darauf hin, dass im Leiden ein Stück Reife besteht.
Wir leben zwar auf dieser Welt, doch sind wir nur Gäste. Das Leben beschränkt sich nur auf die Zeitspanne zwischen Geburt und Tod und diese Zeitspanne ist unterschiedlich lang. Das Leben auf der Erde ist beherrscht von Geburt und Leben. Alles Materielle, wie auch alles Sein kommt und geht und ist diesem natürlichen Lauf unterlegen. In Europa sehen wir es an der Natur zum Winter hin, wenn die Bäume ihr Laub verlieren, bis im Frühjahr alles wieder neu erwacht. Alle Produkte erleben im Lauf ihres Verkaufszyklus eine Einführungsphase, einen Aufschwung, Boom und eine Depression (wie auch die Wirtschaftslage), bis das Produkt wieder vom Markt genommen wird. Das ganze Leben ist ein einziges Geboren werden und Absterben.
So gehört- für mich- der Tsunami zu Unglücksfällen, die Gott nicht einfach aufhalten wird, weil er in die grundsätzlichen Regeln des Lebens nicht eingreifen wird. Das mag sich makaber anhören, sind aber für mich -ganz einfach- Gesetzmäßigkeiten.
Aber diese Katastrophen sind oft ein Punkt, an dem sich mancher überlegt, sich wieder mehr zu Gott zu wenden. Manche lernen dann das Beten.
Und aus Tod und Unglück kann etwas neues geboren werden. Man sagt so schön sprichwörtlich "Leben und Tod liegen nahe bei einander"- wie wahr! Als mein Schwiegervater starb, haben meine Frau und ich 2 Wochen später geheiratet, als die DDR wirtschaftlich am Boden lag, fiel sie der Bundesrepublik zu. Aus armen Städten wie Leipzig und Dresden wurden pulsierende Städte, die für den "Aufbau Ost" beispielhaft sind. Gleich nach der Wende versanken die beiden Städte in Schulden und gehören heute zu reichen Bundesländern.
In all diesem Chaos fragt man sich schon, "wo ist Gott in diesem Chaos"?
Das ist so ein wunder Punkt, an dem vor Allem Christen an ihre Grenzen stoßen und viele fragen uns "und? Wo ist jetzt euer Gott?"
Da gibt es das charismatische/streng evangelikale Lager, die behaupten, dass Japanesen ja nicht an Christus glauben und sie darum dafür bestraft werden. Uns Europäern geschieht nichts, da wir an Gott glauben.
Ich halte das für eine unzulässige Aussage, da Christen in Europa schon lange nicht mehr alle an Gott glauben- und aus manchen weiteren Grund würde ich so etwas nicht stützen.
Das nur als Gedankensprung.
Aber wieso musste dieser Tsunami so viele Menschen vernichten und Gott hat da nicht eingegriffen?
Es ist traurig, aber es gibt im Neuen Testament keinen Hinweis darauf, dass Gott immer alles so lenkt, dass niemand umkommt. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass ein Mensch niemals Leid erfahren würde. Ganz im Gegenteil, die Bibel weist eher darauf hin, dass im Leiden ein Stück Reife besteht.
Wir leben zwar auf dieser Welt, doch sind wir nur Gäste. Das Leben beschränkt sich nur auf die Zeitspanne zwischen Geburt und Tod und diese Zeitspanne ist unterschiedlich lang. Das Leben auf der Erde ist beherrscht von Geburt und Leben. Alles Materielle, wie auch alles Sein kommt und geht und ist diesem natürlichen Lauf unterlegen. In Europa sehen wir es an der Natur zum Winter hin, wenn die Bäume ihr Laub verlieren, bis im Frühjahr alles wieder neu erwacht. Alle Produkte erleben im Lauf ihres Verkaufszyklus eine Einführungsphase, einen Aufschwung, Boom und eine Depression (wie auch die Wirtschaftslage), bis das Produkt wieder vom Markt genommen wird. Das ganze Leben ist ein einziges Geboren werden und Absterben.
So gehört- für mich- der Tsunami zu Unglücksfällen, die Gott nicht einfach aufhalten wird, weil er in die grundsätzlichen Regeln des Lebens nicht eingreifen wird. Das mag sich makaber anhören, sind aber für mich -ganz einfach- Gesetzmäßigkeiten.
Aber diese Katastrophen sind oft ein Punkt, an dem sich mancher überlegt, sich wieder mehr zu Gott zu wenden. Manche lernen dann das Beten.
Und aus Tod und Unglück kann etwas neues geboren werden. Man sagt so schön sprichwörtlich "Leben und Tod liegen nahe bei einander"- wie wahr! Als mein Schwiegervater starb, haben meine Frau und ich 2 Wochen später geheiratet, als die DDR wirtschaftlich am Boden lag, fiel sie der Bundesrepublik zu. Aus armen Städten wie Leipzig und Dresden wurden pulsierende Städte, die für den "Aufbau Ost" beispielhaft sind. Gleich nach der Wende versanken die beiden Städte in Schulden und gehören heute zu reichen Bundesländern.
Sonntag, 20. Februar 2011
Die Sache "Dr. Guttenberg"
Es ist schon unfassbar, dass unser Verteidigungsminister zu Guttenberg seine Doktorarbeit abgeschrieben hat. Für die Sympathie, die er bislang erhalten hat, eine Katastrophe. Erstaunlich ist, dass der Skandal lange so geheim blieb.
Ich frage mich, was dieser Skandal mit uns macht. Menschen brauchen immer einen Anführer, der dazu den Auftrag, eine Vollmacht hat, etwas zu beschließen oder uns etwas zu sagen. Nur, wozu braucht der Verteidigungsminister unbedingt einen Doktortitel? Wer hat den schon? Macht ein Doktortitel den Verteidigungsminister noch wichtiger, als er schon ist? Welche zusätzliche Vollmacht hat er mit dem Doktortitel? Davon abgesehen, ist es ein Vertrauensverlust für die deutschen Bürger in die Politik.
Es sind immer andere Menschen, die uns sagen, wer wir sind. Durch unsere Leistung wird bestimmt, wie wir heißen dürfen. Wer viele Unternehmen beruflich betreut, darf sich "Key-Account Manager" nennen. Wer viel verkaufen muss, darf sich z. B. "Sales-Executer" nennen und wer einen einfachen Facharbeiterbrief hat, ist z. B. einfach "nur" Tischler. Wer wie ein "Key-Account Manager" ganz wichtige Aufgaben bekommt, kleidet sich wichtig und bekommt einen wichtigen Firmenwagen. Damit ist ist man jemand, von dem man vielleicht sagen kann "das ist ein großer Mensch". Das geht aber nur, weil ihm jemand gesagt hat, "Du bist jetzt ein Key-Account Manager", also sehr, sehr wichtig. Das ging natürlich nur über die vorausgegangene Leistung.
Das ist vielleicht ein sehr alter Mechanismus: Leistung ergibt Namen, Wertigkeit und Wohlstand. Unser Beruf ist fast untrennbar von uns als Persönlichkeit zu sehen.
Das ist auch beinahe ok für mich. Es muss in unserer Gesellschaftsordnung, wie beschrieben, jemanden geben, der den Hut aufhat und das Licht an und aus macht. Jemand, der sich durch Leistung einen Namen gemacht hat und dann der Chef ist.
Vielfach wird das mit Wertigkeit verwechselt. Ein Mensch mit hohem Titel ist nicht wertvoller als ein anderer Mensch, der nur Toilletten putzt oder die Gartenarbeit macht. Menschen ohne Titel haben die selbe Würde und Ehre. Wie wir gesehen haben, hält ein Titel niemanden davon ab, zu lügen. Ich habe häufig den Eindruck, dass in unserer Gesellschaft solche "Wertigkeiten" aus der Waage geraten sind. Das zeigt mir auch die unglaubliche Hartz-IV Debatte und wie arrogant und abgebrüht eine ganze Menge Zeitgenossen sind. Ganz davon zu schweigen, wie schmutzig manchmal Politik und Unternehmertum ist.
Kurz noch zur Wertigkeit:
"Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein" -Gott
Dazu braucht es keinen Titel!
Viele Grüße!
Ich frage mich, was dieser Skandal mit uns macht. Menschen brauchen immer einen Anführer, der dazu den Auftrag, eine Vollmacht hat, etwas zu beschließen oder uns etwas zu sagen. Nur, wozu braucht der Verteidigungsminister unbedingt einen Doktortitel? Wer hat den schon? Macht ein Doktortitel den Verteidigungsminister noch wichtiger, als er schon ist? Welche zusätzliche Vollmacht hat er mit dem Doktortitel? Davon abgesehen, ist es ein Vertrauensverlust für die deutschen Bürger in die Politik.
Es sind immer andere Menschen, die uns sagen, wer wir sind. Durch unsere Leistung wird bestimmt, wie wir heißen dürfen. Wer viele Unternehmen beruflich betreut, darf sich "Key-Account Manager" nennen. Wer viel verkaufen muss, darf sich z. B. "Sales-Executer" nennen und wer einen einfachen Facharbeiterbrief hat, ist z. B. einfach "nur" Tischler. Wer wie ein "Key-Account Manager" ganz wichtige Aufgaben bekommt, kleidet sich wichtig und bekommt einen wichtigen Firmenwagen. Damit ist ist man jemand, von dem man vielleicht sagen kann "das ist ein großer Mensch". Das geht aber nur, weil ihm jemand gesagt hat, "Du bist jetzt ein Key-Account Manager", also sehr, sehr wichtig. Das ging natürlich nur über die vorausgegangene Leistung.
Das ist vielleicht ein sehr alter Mechanismus: Leistung ergibt Namen, Wertigkeit und Wohlstand. Unser Beruf ist fast untrennbar von uns als Persönlichkeit zu sehen.
Das ist auch beinahe ok für mich. Es muss in unserer Gesellschaftsordnung, wie beschrieben, jemanden geben, der den Hut aufhat und das Licht an und aus macht. Jemand, der sich durch Leistung einen Namen gemacht hat und dann der Chef ist.
Vielfach wird das mit Wertigkeit verwechselt. Ein Mensch mit hohem Titel ist nicht wertvoller als ein anderer Mensch, der nur Toilletten putzt oder die Gartenarbeit macht. Menschen ohne Titel haben die selbe Würde und Ehre. Wie wir gesehen haben, hält ein Titel niemanden davon ab, zu lügen. Ich habe häufig den Eindruck, dass in unserer Gesellschaft solche "Wertigkeiten" aus der Waage geraten sind. Das zeigt mir auch die unglaubliche Hartz-IV Debatte und wie arrogant und abgebrüht eine ganze Menge Zeitgenossen sind. Ganz davon zu schweigen, wie schmutzig manchmal Politik und Unternehmertum ist.
Kurz noch zur Wertigkeit:
"Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein" -Gott
Dazu braucht es keinen Titel!
Viele Grüße!
Donnerstag, 3. Februar 2011
Das Leben als Kunstwerk
Als bekennender Christ nehme ich an, alle Menschen sind Kinder Gottes. Von der Geburt bis zum Tod.
Vieles, was wir erleben, können wir nicht selber steuern und schon gar nicht die Dinge unserer Kindheit, manchmal nicht mal unserer Jugendzeit. Wir wachsen in einem ganz bestimmten Umfeld auf, in einer ganz individuellen sozialen Umgebung und mit Menschen mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. Gerade unsere Eltern üben starke prägende Einflüsse auf uns aus. Sie lehren uns Überzeugungen, Werte, wie man sich in der Welt zurechtfindet -es gibt da ganz verschiedene Ansätze-, manches mal sogar Dressur und Angepasstheit, sie lehren uns unsere Offenheit zu Mitmenschen, - einfach so viele Dinge, welche uns bis ins Erwachsenenalter lange beeinflussen.
Wir erleben ganz viele schöne Dinge in unserem Leben. Das erste mal einen Drachen steigen lassen, ein Ausflug ins Grüne, der erste Kuss, ein Urlaub im Ausland, ein Schritt auf der Karriereleiter höher, gute Momente mit Freunden.
Und wir erleben viele negative Dinge, die uns herunterziehen. Arbeitslosigkeit, Krankheit, anderes Leid und der Tod ist aus unserem Leben nicht weg zu denken. Wir ärgern uns über Mitmenschen, kriegen kochende Wut, bleiernes schlechtes Gewissen.
All das sind aber wir. Bzw. Das sind du und ich. Das macht uns aus und wir können nicht eine Seite ausblenden und sagen: "Mein Leben war nicht gut"- ebenso können wir gegenteiliges kaum behaupten: "Mein Leben war immer total super". Beides hat seinen Bestand und seine eigene Geschichte. Es sind alles Erlebnisse, die mich geformt haben. Es sei erst einmal dahin gestellt, ob alles gut war und seinen Sinn hatte.Ich finde es gut, sich damit gesund auseinander zu setzen, ohne in der Vergangenheit und im Leid zu verharren.
Auf diese Weise wurden wir zu einer besonderen Persönlichkeit, mit besonderen Vorzügen und dunklen Seiten. Wir sind ein Kunstwerk unserer eigenen Geschichte!
Beides hat Gott angenommen- die dunklen Seiten, wie unsere Vorzüge. Und all das können wir ihm erzählen!
Bei ihm gibt es kein "so darfst du nicht sein"- was uns am ehesten durch unser Elternhaus erzählt wurde- nein. Er hat alles von mir angenommen und er weiß, wie die Dinge sind. Er ist der Herr, der vieles zurechtbiegen kann und Seelen heilen kann von ihren Schwächen.
Vieles, was wir erleben, können wir nicht selber steuern und schon gar nicht die Dinge unserer Kindheit, manchmal nicht mal unserer Jugendzeit. Wir wachsen in einem ganz bestimmten Umfeld auf, in einer ganz individuellen sozialen Umgebung und mit Menschen mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. Gerade unsere Eltern üben starke prägende Einflüsse auf uns aus. Sie lehren uns Überzeugungen, Werte, wie man sich in der Welt zurechtfindet -es gibt da ganz verschiedene Ansätze-, manches mal sogar Dressur und Angepasstheit, sie lehren uns unsere Offenheit zu Mitmenschen, - einfach so viele Dinge, welche uns bis ins Erwachsenenalter lange beeinflussen.
Wir erleben ganz viele schöne Dinge in unserem Leben. Das erste mal einen Drachen steigen lassen, ein Ausflug ins Grüne, der erste Kuss, ein Urlaub im Ausland, ein Schritt auf der Karriereleiter höher, gute Momente mit Freunden.
Und wir erleben viele negative Dinge, die uns herunterziehen. Arbeitslosigkeit, Krankheit, anderes Leid und der Tod ist aus unserem Leben nicht weg zu denken. Wir ärgern uns über Mitmenschen, kriegen kochende Wut, bleiernes schlechtes Gewissen.
All das sind aber wir. Bzw. Das sind du und ich. Das macht uns aus und wir können nicht eine Seite ausblenden und sagen: "Mein Leben war nicht gut"- ebenso können wir gegenteiliges kaum behaupten: "Mein Leben war immer total super". Beides hat seinen Bestand und seine eigene Geschichte. Es sind alles Erlebnisse, die mich geformt haben. Es sei erst einmal dahin gestellt, ob alles gut war und seinen Sinn hatte.Ich finde es gut, sich damit gesund auseinander zu setzen, ohne in der Vergangenheit und im Leid zu verharren.
Auf diese Weise wurden wir zu einer besonderen Persönlichkeit, mit besonderen Vorzügen und dunklen Seiten. Wir sind ein Kunstwerk unserer eigenen Geschichte!
Beides hat Gott angenommen- die dunklen Seiten, wie unsere Vorzüge. Und all das können wir ihm erzählen!
Bei ihm gibt es kein "so darfst du nicht sein"- was uns am ehesten durch unser Elternhaus erzählt wurde- nein. Er hat alles von mir angenommen und er weiß, wie die Dinge sind. Er ist der Herr, der vieles zurechtbiegen kann und Seelen heilen kann von ihren Schwächen.
Freitag, 21. Januar 2011
Na dann- Mahlzeit!
Seit jüngster Zeit haben wir wieder ein Lebensmittelskandal in Deutschland. -Dioxin in Eiern! Aus meiner Sicht wird da zu viel Wind drum gemacht. Es wäre gut, wenn in Zukunft die Eier auf Schadstoffe überprüft werden würden. Allerdings- wieviele Schadstoffe will man da testen? Es gibt doch hunderte verschiedene Arten von Kohlenwasserstoffen (wozu auch Dioxin gehört) - wie will man das testen? Hier ein Artikel über DIOXIN
Weiterhin glaube ich nicht, dass wir allgemein die Möglichkeit haben, uns dauerhaft gesund zu ernähren.
-unser Trinkwasser ist in der ständigen Gefahr, durch Umweltverschmutzung belastet zu werden
-alle möglichen Schadstoffe in Wurst und Käse, da die fleisch- und milchgebenden Tiere ihrerseits Umweltgifte aufnehmen (Nitrat, Nitrit, Luftgifte, usw, Pflanzenschutzmittel über das Futter, etc). Daneben gibt es noch giftige Zusatzstoffe, die von Fachleuten umstritten sind: Glutamat, Johannisbrotkernmehl und E-Stoffe usw.
- Die Fische aus den Meeren können aus meiner Sicht nicht sooo gesund sein, weil vor Jahren bereits radioaktiver und anderer Giftmüll in die Ozeane verklappt worden ist. Man siehe hier. Des Weiteren weiß bei der Massen-Lachsaufzucht, ob alles mit rechten Dingen zugeht und die Fische immer gesund verkauft wurden.
- Mindestens seit 2008 werden in Lebensmitteln Nanopartikel beigemischt, die ebenfalls nicht gesundheitsförderlich sind: da kuxe wa?. Sie können die Blut- Hirnschranke passieren und größere Schäden verursachen. Wikipedia
- andere Skandale in der Fleischindustrie (Schweinepest, Rinderwahn und so weiter) verursachten in der Vergangenheit auch viel Aufregung.
-rauchst du?
-Sieh dir mal hier an, was du so am Körper trägst.
Ein Wunder, dass wir überhaupt noch am Leben sind!
Guten Appettit!
Weiterhin glaube ich nicht, dass wir allgemein die Möglichkeit haben, uns dauerhaft gesund zu ernähren.
-unser Trinkwasser ist in der ständigen Gefahr, durch Umweltverschmutzung belastet zu werden
-alle möglichen Schadstoffe in Wurst und Käse, da die fleisch- und milchgebenden Tiere ihrerseits Umweltgifte aufnehmen (Nitrat, Nitrit, Luftgifte, usw, Pflanzenschutzmittel über das Futter, etc). Daneben gibt es noch giftige Zusatzstoffe, die von Fachleuten umstritten sind: Glutamat, Johannisbrotkernmehl und E-Stoffe usw.
- Die Fische aus den Meeren können aus meiner Sicht nicht sooo gesund sein, weil vor Jahren bereits radioaktiver und anderer Giftmüll in die Ozeane verklappt worden ist. Man siehe hier. Des Weiteren weiß bei der Massen-Lachsaufzucht, ob alles mit rechten Dingen zugeht und die Fische immer gesund verkauft wurden.
- Mindestens seit 2008 werden in Lebensmitteln Nanopartikel beigemischt, die ebenfalls nicht gesundheitsförderlich sind: da kuxe wa?. Sie können die Blut- Hirnschranke passieren und größere Schäden verursachen. Wikipedia
- andere Skandale in der Fleischindustrie (Schweinepest, Rinderwahn und so weiter) verursachten in der Vergangenheit auch viel Aufregung.
-rauchst du?
-Sieh dir mal hier an, was du so am Körper trägst.
Ein Wunder, dass wir überhaupt noch am Leben sind!
Guten Appettit!
Bericht vom Orgelkonzert
Wie gesagt, war es ein kleines Orgelkonzert. Die Stücke waren zum Einen nicht so bekannt und für einen Kirchenmusiker mit einer großen Prüfung (A oder B), wäre das wahrscheinlich eine eher kleine Aufgabe gewesen. Allerdings hatten die Stücke von Rheinberger schon einen hohen Anspruch, da die Tonarten schwierig sind und sich viele Auflösungen und Doppel B's- und Kreuze in den Stücken befinden. Es kommt hinzu, dass die linke Hand häufig Töne von der rechten Hand übernommen hat.
Das große D-Dur Präludium von Bach hat einen recht virtuosen Eingang, was dem Stück etwas mehr Anspruch verleiht. Auch sind hier verschiedene Registrierungen zu beachten. Da der Eingangsteil abrupt endet, welches anders gespielt werden muss, ist es wichtig, schnell einige Register wieder rein zu drücken. Nun habe ich nur das Präludium gespielt, die "Kür" wäre noch gewesen, die dazugehörende Fuge vorzutragen, welche besonders lang und schwierig ist. Ich habe mich da noch nicht ganz heran getraut.
Alles in Allem war es schon ein Erfolg, da ich wenig Lampenfieber hatte und ich 10 sehr dankbare Zuhörer hatte.Es war nun mal nur ein "kleines" Orgelkonzert gewesen. Für mich war es allerdings ein Meilenstein, da ich noch nie eine Stunde lang ein Konzert gehalten habe. Das ist etwas anderes, als wenn man nur für sich selbst spielt.
Für die Zuhörer war es gewisser Maßen auch eine Herausforderung, weil sie eine Stunde lang in der Kälte saßen, denn der Dom ist um diese Zeit nicht geheizt. Es kam hinzu, dass viele Register auch noch verstimmt waren und die Orgel nur zum Teil funktionstüchtig war. Viele Zungenregister konnte ich gar nicht benutzen, weil sie einfach viel verdorben hätten. Ich war aber froh, dass keine Taste hängen geblieben ist, so dass sie ohne sie zu bespielen, weiter gespielt hätte. Während des Übens auf der Domorgel blieb mir immer eine Taste hängen, was natürlich sehr beim Spielen stört. Da die Temperaturen zum Konzert etwas in die Plusgrade angestiegen sind, hatte ich keine Schwierigkeiten mit verzogenem Holz, welches eine bestimmte Taste im Pedal ständig hängen ließ. Starke Schwankungen der Temperatur und der Luftfeuchte macht Orgeln generell zu schaffen und Kälte lässt sie natürlich überall verziehen und darum verstimmen. Es ist leider ganz gewöhnlich, dass Orgeln im Winter nicht voll funktionstüchtig sind. Dafür werden sie zum Frühjahr (hoffentlich) wieder gewartet und gestimmt.
Zum Glück gab es um die Ecke noch eine Kneipe, wo sich alle am Latte Macciato aufgewärmt haben. Nur ich hatte es während des Konzertes warm, weil ein Holzkäfig um den Spieltisch gebaut worden ist, der mit einem Heizlüfter ausgestattet ist. So etwas ist vernünftig, da man mit eingefrorenen Fingern keine 32stel und 64stel spielen kann.
Das große D-Dur Präludium von Bach hat einen recht virtuosen Eingang, was dem Stück etwas mehr Anspruch verleiht. Auch sind hier verschiedene Registrierungen zu beachten. Da der Eingangsteil abrupt endet, welches anders gespielt werden muss, ist es wichtig, schnell einige Register wieder rein zu drücken. Nun habe ich nur das Präludium gespielt, die "Kür" wäre noch gewesen, die dazugehörende Fuge vorzutragen, welche besonders lang und schwierig ist. Ich habe mich da noch nicht ganz heran getraut.
Alles in Allem war es schon ein Erfolg, da ich wenig Lampenfieber hatte und ich 10 sehr dankbare Zuhörer hatte.Es war nun mal nur ein "kleines" Orgelkonzert gewesen. Für mich war es allerdings ein Meilenstein, da ich noch nie eine Stunde lang ein Konzert gehalten habe. Das ist etwas anderes, als wenn man nur für sich selbst spielt.
Für die Zuhörer war es gewisser Maßen auch eine Herausforderung, weil sie eine Stunde lang in der Kälte saßen, denn der Dom ist um diese Zeit nicht geheizt. Es kam hinzu, dass viele Register auch noch verstimmt waren und die Orgel nur zum Teil funktionstüchtig war. Viele Zungenregister konnte ich gar nicht benutzen, weil sie einfach viel verdorben hätten. Ich war aber froh, dass keine Taste hängen geblieben ist, so dass sie ohne sie zu bespielen, weiter gespielt hätte. Während des Übens auf der Domorgel blieb mir immer eine Taste hängen, was natürlich sehr beim Spielen stört. Da die Temperaturen zum Konzert etwas in die Plusgrade angestiegen sind, hatte ich keine Schwierigkeiten mit verzogenem Holz, welches eine bestimmte Taste im Pedal ständig hängen ließ. Starke Schwankungen der Temperatur und der Luftfeuchte macht Orgeln generell zu schaffen und Kälte lässt sie natürlich überall verziehen und darum verstimmen. Es ist leider ganz gewöhnlich, dass Orgeln im Winter nicht voll funktionstüchtig sind. Dafür werden sie zum Frühjahr (hoffentlich) wieder gewartet und gestimmt.
Zum Glück gab es um die Ecke noch eine Kneipe, wo sich alle am Latte Macciato aufgewärmt haben. Nur ich hatte es während des Konzertes warm, weil ein Holzkäfig um den Spieltisch gebaut worden ist, der mit einem Heizlüfter ausgestattet ist. So etwas ist vernünftig, da man mit eingefrorenen Fingern keine 32stel und 64stel spielen kann.
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